Das internationale Unternehmen hat Aufträge bei den Infrastrukturprojekten SuedLink und SuedOstLink gewonnen, deren Volumen bei rund 1,5 Milliarden Euro liegt. Oberbürgermeisterin Henriette Reker besuchte die Firma an ihrem Kölner Standort.

Das in Köln ansässige Unternehmen Nordiske Kabel og Traadfabriker (NKT) hat die Aufträge für die Lieferung und Verlegung der Stromkabel für den SuedLink und SuedOstLink erhalten. Für die Stromtrassen, die Windenergie aus dem Norden liefern, wird der internationale Konzern einen Großteil der Kabel produzieren und verlegen. Das Gesamtvolumen liegt bei rund 1,5 Milliarden Euro. Mit dem Projekt werden am Wirtschaftsstandort Köln gleichzeitig wichtige Impulse im Bereich erneuerbare Energien gesetzt. NKT plant, ab 2022 die Produktion dieser Kabel am Standort Köln und in Schweden aufzunehmen.

Das Projekt ist damit nicht nur der größte Auftrag der Firmengeschichte, sondern auch das größte Infrastrukturprojekt der Energiewende in Deutschland. Es umfasst die Lieferung und Installation eines 525 kV VPE-Hochspannungs-Gleichstrom-Kabelsystems mit einer Trassenlänge von rund 750 Kilometern für den deutschen Stromkorridor SuedLink. Darüber hinaus ist NKT auch bereits am Projekt SuedOstLink beteiligt, das ein Auftragsvolumen von 500 Millionen umfasst.

Mit dem Gewinn der Aufträge im Rahmen der Energiewende wird es am Standort Köln umfangreiche Erweiterungen der Produktion geben, rund 100 neue Jobs werden geschaffen. Bei einem Besuch des NKT-Werks im Chempark hat Oberbürgermeisterin Henriette Reker am 10. August 2020 dem NKT-CTO Anders Jensen persönlich zu diesem beeindruckenden Erfolg gratuliert: „Dies ist ein großartiges Signal für Köln. Unser Wirtschaftsstandort unterstreicht einmal mehr seine herausragende Rolle für hochwertige und zukunftsweisende Lösungen im internationalen Markt. Wir sind sehr stolz, zur Energiewende in Deutschland von Köln aus etwas beitragen zu können.“

Die Aufträge sind nicht nur ein Gewinn für NKT, sondern kommen auch der Region Köln zugute. „Wir sind stolz darauf, Teil dieser besonderen Aufgabe zu sein und der Welt zeigen zu können, wie erneuerbare Energien effizient und zukunftssicher in das Stromnetz integriert werden. Mit diesen Korridor-Projekten machen wir einen sehr großen Schritt hin zur Umstellung auf erneuerbare Energien in Deutschland und positionieren Köln als einen zentralen Standort für Nachhaltigkeit“, sagt Anders Jensen, Executive Vice President und Chief Technology Officer bei NKT.

Der Wirtschaftsdezernent der Stadt Köln, Markus Greitemann, unterstreicht die langfristige Kooperation zwischen Unternehmen und Kommune: „Das Traditionsunternehmen NKT mit Standorten in mehr als 14 Ländern ist weltweit führend im Bereich Kabeltechnik – die Stärkung der Produktion in Köln unterstreicht die Innovationskraft unserer Metropole. Der Erfolg des Investitionsvorhabens resultiert aus der engen Zusammenarbeit von NKT und der Wirtschaftsförderung der Stadt Köln. Diesen Prozess haben wir gemeinsam unterstützt.“

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