Coronavirus: Hilfe für Gastronomiebetriebe

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Bund-Länder-Beschlüsse

Bund und Länder haben sich am 28. Oktober darauf geeinigt, das öffentliche Leben erheblich einzuschränken, um die weitere Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen. Insbesondere die Gastronomie ist von diesen Regelungen betroffen. Zunächst befristet bis Ende November müssen Gastronomiebetriebe schließen.

Gastronomiebetriebe, die von den neuen Corona-Regeln besonders betroffen sind, sollen große Teile ihres Umsatzausfalls ersetzt bekommen - in Form einer einmaligen Kostenpauschale. Alle Infos zu dieser außerordentlichen Wirtschaftshilfe finden Sie hier.

Den gesamten Bund-Länder-Beschluss zum Nachlesen gibt es hier.  

 

Die Schließungen betreffen Restaurants, Kneipen, Bars, Clubs und Diskotheken. Kantinen bleiben weiterhin geöffnet.  

 

Ja. Die Abholung und Lieferung mitnahmefähiger Speisen für den Verzehr zu Hause bleibt erlaubt.  

 

Gastronomiebetriebe, die von den neuen Corona-Regeln besonders betroffen sind, bekommen große Teile ihres Umsatzausfalls ersetzt. Sie sollen Zuschüsse in Höhe von 75 Prozent des durchschnittlichen wöchentlichen Umsatzes im November 2019 für die geschlossenen Wochen erhalten. 
Umsätze, die während der Schließung erzielt werden, werden bis zu einer Höhe von 25 Prozent des Vergleichsumsatzes nicht angerechnet. 
Die Umsätze aus Lieferdienst oder Außerhausverkauf werden nicht angerechnet.

Alle weiteren Infos finden Sie hier.

Staatliche Hilfen

Außerdem können Gastronom*innen staatliche Hilfen wie etwa die Überbrückungshilfe (siehe Absatz zur Überbrückungshilfe II) oder Kurzarbeitergeld beantragen. Dazu informieren wir über unsere Hotline unter 0221 99501-199 und verweisen auch an die richtigen Ansprechpartner. 

Die Bundesagentur für Arbeit ist die Kontaktstelle für Kurzarbeitergeld. Das Kurzarbeitergeld kann online beantragt werden. 

Neuerungen zum Kurzarbeitergeld

Die Regelungen für das Kurzarbeitergeld wurden mit Beschluss der Parlamentarier bis Ende 2021 verlängert. Auch der Bundesrat hat bereits angekündigt, diese Entscheidung mittragen zu wollen. Damit können Beschäftigte, die länger als drei Monate in die Kurzarbeit gehen müssen, auch im kommenden Jahr finanziell stärker entlastet werden.

Ab dem vierten Monat, in dem Betroffene die Hilfe erhalten, steigt die Höhe des Kurzarbeitergeldes von normalerweise 60 Prozent des Lohns auf 70 Prozent. Berufstätige mit Kindern sollen dann 77 Prozent statt 67 Prozent ihres Gehalts erhalten. Ab dem siebten Monat in Kurzarbeit soll es weiterhin 80 beziehungsweise 87 Prozent des Lohns geben. Die Regelung soll für alle Beschäftigten gelten, die bis Ende März 2021 in Kurzarbeit geschickt werden. Minijobs bis 450 Euro bleiben zudem bis Ende 2021 generell anrechnungsfrei.

 

Ja. Einkommen-, Körperschaft- und Umsatzsteuer können bis Jahresende zinslos gestundet werden. Steuervorauszahlungen bei der Einkommen-, Körperschaft- und Gewerbesteuer können abgesenkt werden. Anträge sind an die Finanzverwaltung NRW zu stellen.  

 

Die KölnBusiness Wirtschaftsförderung hilft bei Fragen zu wirtschaftlichen Auswirkungen durch das Coronavirus. Wenden Sie sich dazu einfach an unsere Hotline unter 0221 99501-199

Bei anderen Fragen, die sich nicht um die wirtschaftlichen Folgen drehen, wenden Sie sich bitte an das Bürgertelefon der Stadt Köln, Telefon: 0221 221-33500 (Erreichbarkeit: Montag bis Freitag von 7 bis 18 Uhr). 

 

Kleine und mittelständische Unternehmen, gemeinnützige Organisationen sowie Soloselbstständige, die aufgrund der Maßnahmen zur Pandemie-Bekämpfung weiter geschlossen sind oder nicht mit voller Kraft arbeiten können, können Überbrückungshilfe vom Staat beantragen. Das sind nicht-rückzahlbare Zuschüsse zu den betrieblichen Fixkosten.   

Im Rahmen der Überbrückungshilfe II können Anträge jetzt auch für die Fördermonate September 2020 bis Dezember 2020 gestellt werden. Alle Infos dazu finden Sie hier.  

 

In Kooperation mit der NRW.BANK und DEHOGA NRW hat die IHK NRW mit dem Folder „Gastgeber fördern“ einen Wegweiser durch passende Förderprogramme für das Hotel- und Gaststättengewerbe erstellt. Er kann hier heruntergeladen werden. 

 

Gutscheine verkaufen über den Veedelsretter

Gemeinsam mit der Agentur Railslove hat KölnBusiness zu Beginn der Pandemie die lokale Gutscheinplattform Veedelsretter ins Leben gerufen. Auf der Seite können Restaurants, Kneipen, Bars sowie andere inhabergeführte Unternehmen und Solo-Selbständige Gutscheine anbieten, um mit den Erlösen laufende Fixkosten zu decken. Die Nutzung des Portals ist kostenfrei.

Bisher wurden so rund 650.000 Euro eingenommen, die zu einhundert Prozent an die teilnehmenden Betriebe ausgeschüttet wurden. 

 

Zum Veedelsretter

 

Zentrale Anlaufstelle Gastronomie der Stadt Köln

Die vor kurzem eingerichtete Anlaufstelle berät Gastronom*innen in einschlägigen gaststättenrechtlichen, baurechtlichen, straßenverkehrsrechtlichen und/oder planungsrechtlichen Fragen. Sie fungiert als Ansprechpartnerin für dringende gastronomische Anliegen in enger Zusammenarbeit mit dem Sachgebiet Gaststättenrecht der Gewerbeabteilung im Amt für öffentliche Ordnung.

E-Mail Adresse: gastroservice@stadt-koeln.de
Telefonische Erreichbarkeit:  0221 221-20663

Stadt Köln 
Amt für öffentliche Ordnung
Gewerbeabteilung
Zentrale Anlaufstelle Gastronomie
Willy-Brandt-Platz 3
50679 Köln

 

Weitere Anlaufstellen