Beratungsbedarf von Unternehmen und Gründer*innen steigt

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Presse - KölnBusiness Wirtschaftsförderung
Während der ersten Novemberwoche verzeichnet die KölnBusiness eine erhöhte Zahl an Anrufen.
© AdobeStock/fizkes

Betriebsschließungen, Überbrückungsgeld, außerordentliche Wirtschaftshilfe – der zweite Corona-Lockdown in diesem Jahr sorgt erneut für Unsicherheit bei der Kölner Wirtschaft. Der Beratungsbedarf hat sich erhöht – auch beim Thema Gründungen. Die KölnBusiness Wirtschaftsförderung unterstützt mit zahlreichen Services.

 

Die KölnBusiness Wirtschaftsförderung hat in den vergangenen anderthalb Wochen einen gestiegenen Bedarf an Beratungen über ihre Hotline (+25 %) sowie erhöhte Zugriffe auf die digitalen Services (+15 %), wie etwa das FAQ auf www.koeln.business/coronavirus oder auf den Newsletter festgestellt. Die Anfragen sind jedoch deutlich geringer als beim Lockdown im Frühjahr.

„Da Regelungen, Antragswege und zusätzliche Unterstützungsmaßnahmen von Bund und Land derzeit konkretisiert werden, bestanden in der ersten Woche noch Unsicherheiten. Das gefestigte Netzwerk aus Stadt, Wirtschaft und Interessensvertretungen trägt jedoch dazu bei, dass zielgerichtete Lösungen auf kommunaler Ebene schnellstmöglich eingeleitet werden, damit Unternehmen diese Auswirkungen der neuen Maßnahmen abfedern können“, sagt Dr. Manfred Janssen, Geschäftsführer der KölnBusiness Wirtschaftsförderung.

 

KölnBusiness unterstützt Wirtschaft mit zahlreichen Services

 

Die KölnBusiness Wirtschaftsförderung fungiert als erste Ansprechpartnerin und als Behördenlotsin – dafür arbeitet sie eng mit der Stadtverwaltung, Institutionen sowie Partnern zusammen. Auf der Themenseite www.koeln.business/coronavirus werden aktuelle Informationen für Kölner Unternehmen und Selbstständige gebündelt. Dort gibt es Hinweise zu Unterstützungsmaßnahmen, Regelungen von Land und Bund sowie Informationen zu Regelungen zur Kurzarbeit und zum Insolvenzrecht. Speziell für die Gastronomie wurde die Service-Seite www.koeln.business/gastrohilfe eingerichtet. Über einen Newsletter informiert KölnBusiness zudem über wichtige Neuregelungen. Interessierte können sich per Mail an newsletter@koeln.business dafür anmelden.

 

Auszug aus der KölnBusiness Corona-Hotline: Häufige Fragen von Kölner Unternehmer*innen

 

Betriebsschließungen

  • Welche Geschäfte sind betroffen?
  • Wie lang ist die Dauer der Schließungen?
  • Konkret: Wenn Musikschulen schließen müssen, muss dann auch der individuelle Musikunterricht auf Abstand abgesagt werden?

Überbrückungshilfe/Außerordentliche Wirtschaftshilfe des Bundes

  • Wo erhalte ich Hilfe bei der Beantragung oder Beantragung?
  • Welche Voraussetzungen muss ich erfüllen? Welchen Auszahlungszeitraum und -dauer gibt es?
  • Wird der Außer-Haus-Verkauf von Gastronomiebetrieben im Rahmen der außerordentlichen Wirtschaftshilfe mit angerechnet?

Mehr Gründungswillige in Köln

 

Bemerkenswert ist auch, dass die Gründungsberatung der KölnBusiness Wirtschaftsförderung in den letzten Monaten häufiger nachgefragt wurde – insbesondere Informationen zu klassischen Förderprogrammen wie dem Gründungszuschuss, dem Beratungsprogramm Wirtschaft NRW sowie zur Förderung unternehmerischen Know-hows. Auch das Gründerstipendium ist weiterhin beliebt. Einige Gründer*innen betrachten demnach gerade die jetzige Situation als geeignet, um ihr Geschäft aufzubauen. Dabei setzen sie den Fokus insbesondere auf die technischen Möglichkeiten, die momentan verstärkt genutzt werden, wie etwa digitale Seminare, Beratungen oder Schulungen.