Die richtige Mischung: Urbaner Wandel in Köln

 - KölnBusiness
Der I/D Cologne ist ein spannendes Beispiel für eine gemischte Quartiersnutzung.
© Art-Invest/Osmab

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Köln punktet mit einem starken Ausbau im Gewerbebereich und innovativen Projekten in der Innenstadt. Ein Blick auf einige der spannendsten Entwicklungen in der Innenstadt. 

 

Die vergangenen Monate waren in der Immobilienbranche vor allen Dingen von Ungewissheiten und Sorge geprägt. Viele Projektentwickler wie auch Baufirmen spüren die Krise deutlich. Die Kölner Immobilienwirtschaft wie auch die Stadt selbst gibt sich dennoch recht zuversichtlich, diesen Dämpfer überwinden zu können. „Die Stärke von Köln liegt in der Vielfalt“, sagt beispielsweise Manfred Janssen, Geschäftsführer von KölnBusiness. „Was Köln auszeichnet, sind viele starke Branchen.“ Dazu komme eine wachsende Bevölkerung, eine der besten Entwicklungen mit Blick auf die Beschäftigungszahlen sowie die überdurchschnittliche Kaufkraft im Einzugsgebiet, so Janssen. 

 

Projektentwicklungen in Köln - ein Überblick

Welche bedeutenden gewerblichen Projektentwicklungen in Köln derzeit entstehen, finden Sie - regelmäßig aktualisiert - unter diesem Link: www.koeln.business/projektentwicklungen.

 

Eine Stärke sei außerdem, dass sich der Wirtschaftsstandort Köln in den vergangenen Jahren seinen industriellen Kern, zum Beispiel im Automobil- und Chemiesektor, erhalten habe, sagt Andree Haack, Beigeordneter für Stadtentwicklung, Wirtschaft, Digitales und Regionales der Stadt Köln. „Hinzu kommt die exzellente Kölner Hochschullandschaft. In jedem Jahr strömen rund 14.000 hervorragend ausgebildete Absolventinnen und Absolventen von den Kölner Hochschulen auf den Arbeitsmarkt. Die meisten von ihnen bleiben in Köln und der Region und stellen somit ein enormes Fachkräftepotenzial für Unternehmen am Standort dar.“

 

Entsprechend gut ist auch die Lage bei Büroflächen, die mit einer geringen Leerstandsquote von nur drei Prozent punkten kann – und Köln zum Spitzenreiter unter den deutschen Top-7-Städten bei Gewerbeimmobilien macht.  

 

„Köln kann auch gewerblichen Strukturwandel“

 

Um diese starke Position auszubauen, ist der Wandel in vollem Gange und quer durch das gesamte Stadtbild sichtbar. Besonders spannende Areale entstehen dabei dort, wo alte Industrieflächen zu neuen Quartieren werden, beobachtet Janssen. „Ich glaube, was Köln seit Jahrzehnten zeigt, ist, dass Köln auch gewerblichen Strukturwandel kann.“ Beispiele dafür gibt es genug, etwa das „Carlswerk“ im rechtsrheinischen Mülheim. Das Areal ist auf einer ehemaligen Industriefläche von mehr als 120.000 Quadratmetern entstanden. Neben einem Gewerbecampus gibt es dort Restaurants, eine Konzertlocation mit großem Parkhaus, ein Insektenhotel, Wildblumenwiesen und auch das Schauspiel Köln gastierte dort während der Umbauarbeiten am Haupthaus.  

 

Lebendige Quartiere statt reine Arbeitsgebäude

 

Gleich neben dem „Carlswerk“ befindet sich das „I/D Cologne“. Dort entsteht ein Quartier mit einem Mix aus Büros für rund 7000 Menschen, einem Hotel, aber auch einem Fitnessangebot und Gastronomie. Dort, wie auch im Carlswerk, oder anderen Projekten wird deutlich, dass Köln eine Mischnutzung auf diesen Flächen anpeilt: Büros, Wohnungen und Freizeitangebote sollen ineinander verwachsen, wie Holger Kirchhof, Vorstand OSMAB Holding AG betont. „Unser Anspruch war es immer, ein lebendiges Quartier zu schaffen. Dass nicht von acht bis 17 Uhr dort gearbeitet wird, das Licht ausgeht und die Leute nach Hause gehen“, sagt er. Damit reagiere man auch auf veränderte Arbeitsbedingungen, bei denen Menschen zwischen der Arbeit auch Sport- und Freizeitaktivitäten nutzen wollen. 

 

Solch ein Mix lässt sich nicht nur in Mülheim, sondern auch 15 Kilometer weiter westlich beobachten. Dort entsteht auf einem ehemaligen Flugplatz ein Areal unter dem Namen „Butzweiler Hof”. 12.000 Arbeitsplätze und mehr als 900 Wohnungen, davon fast die Hälfte öffentlich gefördert, sind bereits auf dem Gelände entstanden.  

 

Auch Handelslagen profitieren von innovativen Mischkonzepten

 

Neben der Entwicklung neuer Quartiere, tut sich auch in den Handelslagen einiges. Dort entwickeln Stadt und Immobilienwirtschaft neue Konzepte, bei denen neben dem Einzelhandel immer auch Gastro- und Freizeitwirtschaft sowie weitere Angebote eine Rolle spielen. Dazu zählen schon heute der Kulturpfad Via Culturalis sowie das exklusive DomCarré mit Althoff Dom Hotel

 

Aber auch durchmischte Gewerbeflächen werden immer beliebter. So entsteht auf einer der Haupteinkaufsstraßen eine Boulderhalle über einem Outlet. Christoph Brück von der Aachener Grundvermögen, die viele solcher Projekte in Köln umsetzen, sieht die Stadt daher auf einem guten Weg. Mit Blick auf die Zukunft sagt er sogar: „Wir sehen viel Potenzial auch in der weiteren Entwicklung der Handelslagen in Köln.“


Sie möchten gerne mehr über aktuelle Immobilienprojekte in Köln erfahren? Auf unserer Immobilienserviceseite haben wir die spannendsten innovativen Stadtquartiere und zukunftsweisenden gewerblichen Projekte gesammelt.

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