Energie- und Gaskrise: Informationen für Unternehmen in Köln

Angesichts steigender Energiekosten und einer unklaren Versorgungslage vor allem auf dem Gasmarkt haben wir auf dieser Seite Informationen für Kölner Unternehmer*innen gebündelt.

Allgemeine Versorgungslage

Um die Gas- und Energieversorgung sicherzustellen, hat die Bundesregierung verschiedene Maßnahmen ergriffen.

Die Bundesregierung hat die Alarmstufe des „Notfallplans Gas“ ausgerufen. Was bedeutet das?

Fragen und Antworten der Bundesregierung

Die Bundesnetzagentur bietet auf ihren Seiten einen aktuellen Überblick über die Gasversorgung.

Zum Überblick der Bundesnetzagentur

Die RheinEnergie bietet auf ihren Webseiten einen aktuellen Überblick für Köln:

Zum Überblick der RheinEnergie

Behördlich verordnete Energiesparmaßnahmen

Die Bundesregierung hat verschiedene Energieeinsparverordnungen erlassen, um die Versorgungssicherheit zu gewährleisten. Diese betreffen auch Unternehmen. Sie enthalten Vorschriften beispielsweise zur Beheizung und Beleuchtung von Gebäuden. Lesen Sie hierzu eine Mitteilung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz.

Tipps zum Energiesparen für Unternehmen

Entlastungen für Unternehmen

Die Bundesregierung hat angesichts der Folgen des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine einen wirtschaftlichen Abwehrschirm über 200 Milliarden Euro verkündet. So sollen die steigenden Energiekosten und die schwersten Folgen auch für Unternehmen abgefedert werden. Einen Überblick über die geplanten und bereits eingeleiteten Entlastungen finden Sie auf diesen Seiten der Bundesregierung.

Mit der beschlossenen Soforthilfe für Dezember 2022 sollen Kundinnen und Kunden von Erdgas und Wärme vorübergehend entlastet werden. Von dem neuen Gesetz profitieren Haushalts- und Gewerbekunden sowie kleinere und mittlere Unternehmen mit einem Jahresverbrauch von bis zu 1,5 Mio. kWh Gas.

Diese müssen im Dezember keine Voraus- oder Abschlagszahlungen leisten bzw. haben Anspruch auf eine Entschädigung. 

Die Soforthilfe für Dezember schafft einen Ausgleich für die gestiegenen Energierechnungen im Jahr 2022 und soll damit die Zeit bis zur geplanten Einführung der Gas- und Wärmepreisbremse im kommenden Frühjahr überbrücken.

Weitere Informationen finden Sie auf der Webseite der Bundesregierung und in dieser Frage-und-Antwort-Liste des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz.

Für produzierende Unternehmen und Handwerksbetriebe stellt das Land Nordrhein-Westfalen ein neues Starterpaket klimaneutraler Mittelstand zur Verfügung. Die Beratungszuschüsse und Kredite helfen dabei, Einsparpotenziale zu erschließen und gleichzeitig die Weichen in Richtung Klimaneutralität zu stellen.

 

Das Förderpaket adressiert sowohl den Orientierungsbedarf beim Thema Klimaneutralität als auch die akute Notwendigkeit von Brennstoffeinsparungen sowie die Nachfrage nach Fachkräften für die Umsetzung der Wärmewende. Es beinhaltet folgende Module:

  • Förderung einer Erstberatung zur klimaneutralen Transformation für kleine produzierende Unternehmen und Handwerksbetriebe mit weniger als 50 Mitarbeitenden
  • Förderung von Transformationskonzepten für die treibhausgasneutrale Produktion 2045 für produzierende Unternehmen bis 2.500 Mitarbeitende
  • Förderung von Wärmekonzepten für produzierende Unternehmen bis 2.500 Mitarbeitende
  • Kredit „Weg vom Gas“ für kleine produzierende Unternehmen und Handwerksbetriebe mit weniger als 50 Mitarbeitenden
  • Bildungsprämie Wärmepumpe für die Fortbildung technischer Führungskräfte von SHK-, Kälte- und Klimaanlagen-Betrieben

Details erfahren Sie auf den Webseiten der Landesgesellschaft NRW.Energy4Climate.

Zinsgünstige Kredite für Unternehmen aller Größenklassen und Branchen.

Um Unternehmen bei der Bewältigung der Folgen des Russland-Ukraine-Krieges und der Energiekrise zu unterstützen, können diese auch auf verschiedene Bürgschaftsprogramme zurückgreifen.

Das Margining-Finanzierungsinstrument soll Unternehmen helfen, die an den Terminbörsen mit Strom, Erdgas und Emissionszertifikaten handeln. Mit dem Instrument will die Bundesregierung den Zugang zu ausreichender Liquidität sicherstellen.

Mehr Informationen des Bundesfinanzministeriums

Das Energiekostendämpfungsprogramm (EKDP) ermöglicht temporäre Zuschüsse zu gestiegenen Erdgas- und Strompreisen in besonders betroffenen Branchen. Es wurde bis zum Jahresende 2022 verlängert. Ein Folgeprogramm ist bereits in Arbeit. Es sind Zuschüsse von bis zu 50 Millionen Euro möglich. Abgewickelt wird das Programm vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle.

Zum Förderprogramm

Umfrage: Wie sind Gründer*innen von der Energiekrise betroffen?

Gemeinsam mit KfW Research will die Gründerplattform in einer Umfrage herausfinden, was die Energie-Krise für Gründer*innen und Gründungsinteressierte bedeutet. Die Gründerplattform ist eine Initiative des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz und der KfW.

Die Befragung dauert maxinmal 10 Minuten.

 

Hier geht es zur Umfrage

Die Services von KölnBusiness

Wir beraten Sie gerne!
  • Kostenlose und individuelle Erstberatung zum Thema Energiekrise
  • Vermittlung von Experten im Bereich Energieversorgung und Energieeffizienz
  • Finanzierungs- und Fördermittelberatung im Bereich Energie- und Ressourceneffizienz
  • Durchführung von Informationsveranstaltungen zur Energiekrise (erste Veranstaltung voraussichtlich 29.11.22)
Max Thien

Projektmanager Klimaschutz und Nachhaltigkeit

Leitmärkte und Innovation