Kölner Wissenschaftsrunde stellt Programm der Themenwochen 2021 vor

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Bei der KölnBusiness Wirtschaftsförderung, die auch die Aufgabe der Geschäftsstelle der Kölner Wissenschaftsrunde (KWR) wahrnimmt, haben Oberbürgermeisterin Henriette Reker als Schirmherrin und Frau Professor Dr. Lisa Fröhlich, die Vorstandsvorsitzende der KWR, das Veranstaltungsprogramm der diesjährigen Themenwochen vorgestellt.

 

„Der Titel »Das neue Normal – Chancen nutzen und Zukunft gestalten« macht deutlich, dass wir neben den massiven Auswirkungen der Pandemie auf alle Bereiche unseres Lebens gerade auch Perspektiven aufzeigen möchten“, erklärte Oberbürgermeisterin Henriette Reker. Sie lud alle Kölnerinnen und Kölner ein, das umfangreiche Programmangebot zu nutzen und aus eigener Anschauung die wissenschaftliche Arbeit der Kölner Wissenschaftslandschaft zu Fragen der Pandemie kennenzulernen. „Nutzen Sie die Gelegenheit, sich mit der Wissenschaft über Chancen und Perspektiven für den Umgang mit COVID-19 auszutauschen“, sagte Reker.

Neben Fachvorträgen und Diskussionsrunden, die überwiegend als Onlineformate angeboten werden, sind Podcasts, Live-Interviews und einzelne Präsenzveranstaltungen geplant. Erstmals bietet die KWR auch einige Beiträge in Anlehnung an das Format „Speakers‘ Corner“ an. Die Themen des Open-Air-Formats, das unter Beachtung der dann gültigen Hygienemaßnahmen jeweils im Innenhof der Hochschule für Musik und Tanz stattfinden soll, rücken den Einfluss von Influencern als neue Meinungsmacher ebenso in den Mittelpunkt wie Erkenntnisse aus der medizinischen Forschung in der Raumfahrt und ihre Übertragung auf den Zusammenhang von Bewegung und Gesundheit im Alltag.

 

Themenwochen als Anstoß für „intensiven Austausch zwischen Stadtgesellschaft und Wissenschaft“

 

„Zu den Themen, die unsere Mitgliedshäuser in diesem Jahr aufgreifen, gehören außerdem etwa die Rolle des Staates in Krisenzeiten, der Blick hinter die Kulissen der COVID-19-Forschung, die Digitalisierung in der Arbeitswelt oder die Rolle des Sports in Zeiten eingeschränkter Sozialkontakte“, erläuterte KWR-Sprecherin Lisa Fröhlich von der CBS International Business School. „Auch die Herausforderungen einer Sterbebegleitung in Pandemiezeiten gehören dazu.“

Neben den Umwälzungen im Lehr- und Forschungsbetrieb mit Blick auf die Digitalisierung in den Wissenschaftseinrichtungen selbst, hätte die Pandemie in der Außenwirkung insgesamt einen Bedeutungsgewinn für Wissenschaft und Forschung gebracht, so die übereinstimmende Einschätzung von Reker und Fröhlich. Die Wissenschaftsperspektive könne in Krisensituationen Orientierungshilfen für die Politik bieten und den emotional geprägten öffentlichen Diskurs versachlichen.

„Ich würde mich freuen“, so KWR-Vorstandsvorsitzende Lisa Fröhlich, „wenn die Kölner Themenwochen zum intensiven Austausch zwischen Stadtgesellschaft und Wissenschaft beitragen können.“

Das ausführliche Programm finden Sie hier.

Die Aufzeichnung zu der Pressekonferenz finden Sie hier.