Die wichtigsten Förderaufrufe im Monat Dezember

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Magazin - KölnBusiness
Bei Fragen zu Förderaufrufen berät KölnBusiness Unternehmen und Forschungseinrichtungen individuell und kostenlos.
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Im KölnBusiness-Magazin erhalten Unternehmen, Startups und Forschungseinrichtungen aus Köln regelmäßig einen Überblick über aktuelle Förderaufrufe der Stadt, des Bundes, der Länder und der Europäischen Union, deren Bewerbungsfristen im kommenden Monat enden. Heute: Die wichtigsten Aufrufe im Monat Dezember.

 

Förderung für den Umstieg auf Elektromobilität

 

Ziel des Programms „Nicht öffentlich zugängliche Ladestationen für Elektrofahrzeuge – Unternehmen und Kommunen“ des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur ist es, Unternehmen und Kommunen beim Umstieg auf E-Mobilität zu unterstützen und hierfür eine ausreichende Ladeinfrastruktur zu schaffen. Gefördert wird der Erwerb von nicht öffentlich zugänglichen, stationären Ladestationen mit bis zu 22 Kilowatt Ladeleistung. Ebenfalls gefördert wird der Einbau und Anschluss (Netzanschluss und Batteriespeicher), inklusive Installationsarbeiten. Antragsberechtigt sind:

  • Unternehmen
  • Einzelunternehmer*innen
  • freiberuflich Tätige
  • kommunale Unternehmen
  • Körperschaften und Anstalten des öffentlichen Rechts, zum Beispiel Kammern und Verbände
  • gemeinnützige Organisationen einschließlich Kirchen

Voraussetzung für die Förderung ist, dass für die Ladestationen ausschließlich Strom aus erneuerbaren Energien genutzt wird. Die Förderung beträgt maximal 900 Euro pro Ladepunkt. Der maximale Zuschuss beträgt bei Unternehmen 45.000 Euro. Für das Programm ist keine Antragsfrist kommuniziert. Die Antragsstellung ist seit dem 23. November 2021 möglich. 

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Digitalzuschuss für Gastbewerbe und Tourismus-Branche

 

Gastgewerbe und Tourismuswirtschaft zählen zu den Branchen, die von der Corona-Krise am stärksten betroffen sind. Ziel des Förderprogramms „NRW-Digitalzuschuss für die gastgewerbliche und touristische Wirtschaft“ des Wirtschaftsministeriums NRW ist es, ihre Zukunftsfähigkeit zu stärken und die digitale Transformation voranzubringen. Gefördert werden unter anderem die Implementierung von Kundenservice-Tools und Online-Shops in bestehende Webseiten, die Anschaffung digitaler Displays/Touchpads und digitaler Kassen für das kontaktlose und bargeldlose Bezahlen und die interaktive Kommunikation mit den Kund*innen durch Chat-Bots. Antragsberechtigt sind ausschließlich Kleinunternehmen, die: 

  • eine Beschäftigtenzahl von 1 bis 49 Personen und einem Umsatz oder einer Jahresbilanzsumme von maximal 10 Millionen Euro aufweisen.
  • der gastgewerblichen und touristischen Wirtschaft zuzuordnen sind (siehe Auflistung der antragsberechtigten Betriebe).
  • ihren Sitz in NRW haben.
  • bereits existieren und eine längerfristige Perspektive besitzen (keine Betriebsaufgabe absehbar).

Für das Programm ist keine Antragsfrist kommuniziert. Die nächste Phase der Antragsstellung beginnt am 1. Dezember 2021.

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Ziel des Förderprogramms „Digitalen und stationären Einzelhandel zusammen denken – NRW-Digitalzuschuss Handel“ des Wirtschaftsministeriums NRW ist die Unterstützung des stationären Einzelhandels in NRW bei der Weiterentwicklung des Geschäftsmodells unter Berücksichtigung von Digitalisierungsansätzen. Klein- und Kleinstunternehmen sollen so in die Lage versetzt werden, die Chancen der Digitalisierung zu nutzen und im zunehmenden Wettbewerb – insbesondere mit dem Onlinehandel – zu bestehen. Gefördert werden unter anderem Software-Lizenzen, Digitale Kassen- und Warenwirtschaftssysteme und Weiterbildungsmaßnahmen. Antragsberechtigt sind ausschließlich Kleinunternehmen, die: 

  • eine Beschäftigtenzahl von 1 bis 49 Personen und einem Umsatz oder einer Jahresbilanzsumme von maximal 10 Millionen Euro aufweisen.
  • dem stationären Einzelhandel zuzuordnen sind. 
  • ihr stationäres Ladenlokal in NRW haben.
  • bereits existieren, ihren Umsatz durch Endverbrauchende (B2C) erwirtschaften und eine längerfristige Perspektive besitzen (keine Betriebsaufgabe absehbar).

Die Förderhöhe ist auf maximal 2.000 Euro begrenzt. Die nächste Phase der Antragsstellung beginnt am 1. Dezember 2021 und endet am 30. Juni 2022

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Förderung digitaler Geschäftsideen für die Mobilität 4.0

 

Ziel der Förderrichtlinie „mFUND“ des Bundesverkehrsministeriums (BMVI) ist die Entwicklung digitaler Geschäftsideen für die Mobilität 4.0 durch datenbasierte Innovationen. Mit dem Datenportal mCLOUD stellt das BMVI umfangreiche Mobilitäts-, Verkehrs-, Klima-, Hydrografie- und Wetterdatensätze zur Verfügung. Gefördert werden Forschungs- und Entwicklungsvorhaben, die mit den Daten des BMVI digitale Nutzungs- und Vernetzungsmöglichkeiten wie zum Beispiel neue Navigationsdienste, intelligente Reiseplaner oder hochpräzise Wetter-Apps entwickeln – vom Konzept bis zur prototypischen Entwicklung.

Antragsberechtigt sind Startups, Unternehmen, Hochschulen, Forschungseinrichtungen, Einrichtungen des Bundes und der Länder, Gebietskörperschaften, Stiftungen und Vereine sowie rechtlich unselbstständige Bundesbehörden und -einrichtungen mit Aufgaben im Bereich der Forschung und Entwicklung. 

Projekte mit einer Laufzeit von bis zu 24 Monaten können mit bis zu 200.000 Euro gefördert werden. Die Antragsfrist endet am 31. Januar 2022

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Fördermittelberatung bei KölnBusiness

Bei Rückfragen zu einzelnen Programmen berät KölnBusiness-Fördermittelexpertin Dr. Dorit Meyer Unternehmen und Forschungseinrichtungen individuell und kostenlos. Wenden Sie sich dazu an die in der rechten Spalte angegebenen Kontaktdaten. 

 


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