Der KölnBusiness Förderkompass

Übersicht ausgewählter öffentlicher Fördermaßnahmen und -programme

Finden Sie die passende Förderung für Ihre Digitalisierungs- und Innovationsprojekte sowie für Projekte zu spezifischen Trends und Technologien in Ihrer Branche!

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Fördermittelberatung

Förderung von Digitalisierungs­projekten

Das Förderprogramm MID des Ministeriums für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie des Landes NRW (MWIKE) richtet sich an kleine und mittlere Unternehmen (KMU). Der Schwerpunkt liegt auf der (Weiter-)Entwicklung und Digitalisierung von Produkten, Dienstleistungen und Produktionsverfahren und gliedert sich in mehrere Programme: 

  • MID-Digitalisierung: KMU mit weniger als 250 Mitarbeitenden erhalten einen Zuschuss für die Beauftragung von Beratungs-, Entwicklungs- oder Umsetzungstätigkeiten durch Hochschulen, Forschungseinrichtungen oder Unternehmen. 

  • MID-Invest: KMU mit weniger als 250 Mitarbeitenden erhalten einen Zuschuss für Investitionen in Hard- und Software sowie deren Implementierung. 

  • MID-Assistent/in: KMU mit weniger als 50 Mitarbeitenden, die Hochschulabsolvent*innen zur Umsetzung eines Digitalisierungsprojekts anstellen, werden durch die anteilige Finanzierung der Lohnkosten unterstützt. 

  • MID-Digitale Sicherheit: KMU mit weniger als 250 Mitarbeitenden können einen Zuschuss beantragen, um den Ist-Zustand ihrer IT-Sicherheitssysteme zu analysieren, etwaige Sicherheitslücken zu beheben, Mitarbeitende in Schulungen zu sensibilisieren und so resilienter gegenüber Cyberangriffen zu werden.
  • Weiterführende Informationen

Mit den Mittelstand-Digital Zentren stellt das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) ein bundesweites Netzwerk an Beratungsangeboten für kleine und mittlere Unternehmen und Handwerksbetriebe bereit. Die Zentren informieren, beraten und qualifizieren Unternehmen kostenfrei. Durch Praxisbeispiele, Demonstratoren und Informationsveranstaltungen werden die Vorteile der Digitalisierung erlebbar. 

Mit dem Programm Digital Jetzt fördert das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) Unternehmen mit mindestens drei und weniger als 500 Mitarbeitenden (kleine und mittlere Unternehmen, den Mittelstand, Startups mit signifikantem Geschäftsbetrieb, das Handwerk und Freiberufler*innen) durch Zuschusszahlungen in folgenden Modulen:

  • Anschaffung von neuer Hard- und Software, z.B. zur Einführung von datengetriebenen Geschäftsmodellen, Künstlicher Intelligenz, Cloud-Anwendungen, Big-Data und zum Einsatz von Hardware sowie IT-Sicherheit und Datenschutz. 

  • Investitionen in die Qualifizierung der Mitarbeitenden, z.B. Weiterbildungen zu den Themen Digitale Transformation, Digitale Strategie, Digitale Technologien, IT-Sicherheit, Datenschutz oder digitale Basiskompetenzen.

  • Weiterführende Informationen

Das Förderprogramm go-digital richtet sich an Unternehmen, Startups mit signifikantem Geschäftsbetrieb und Handwerksbetriebe mit weniger als 100 Mitarbeitenden. Durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) autorisierte Beratungsunternehmen unterstützen zu den Themen Digitalisierungsstrategie, IT-Sicherheit, Digitalisierte Geschäftsprozesse, Datenkompetenz und Digitale Markterschließung. Die Berater*innen übernehmen auch die Antragstellung für Zuschüsse, die Abrechnung und das Berichtswesen. 

Startups, Unternehmen aller Größen sowie Freiberufler*innen können bei der NRW.BANK zinsgünstige Darlehen für Projekte in drei Bereichen beantragen: 

  • Digitale Produktion und Verfahren (z.B. die Integration von digitalen Kundenschnittstellen an das Produktionsleitsystem) 

  • Digitale Produkte (z.B. Aufbau und Verbesserung von digitalen Plattformen) und  

  • Digitale Strategie und Organisation (z.B. Entwicklung einer umfassenden Digitalisierungsstrategie). 

  • Weiterführende Informationen

Mit dem zinsgünstigen ERP-Digitalisierungskredit fördert die KfW-Bank mittelständische Unternehmen, Freiberufler und junge Unternehmen in Gründung den Finanzierungsbedarf von Digitalisierungsprojekten, z.B. in den Bereichen Industrie 4.0, IT- und Datensicherheit, digitale Plattformen und Apps, digitale Vertriebskanäle, additive Fertigung und Ausbau innerbetrieblicher Breitbandnetze. 

Gefördert durch das Ministerium für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie des Landes NRW (MWIKE) bietet der Handelsverband NRW kleinen und mittelgroßen Einzelhandelsunternehmen kostenlose Beratung durch Digitalcoaches. Die Unterstützung erfolgt durch Schulungen z.B. zu Handel 4.0, Begleitung bei der Konzeption einer Digitalisierungsstrategie und Hilfe bei der Suche nach geeigneten IT-Dienstleistern. 

Förderung von Innovationsprojekten

Das Förderprogramm des Ministeriums für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie des Landes NRW (MWIKE) richtet sich an kleine und mittlere Unternehmen (KMU). Der Schwerpunkt liegt auf der (Weiter-)Entwicklung und Digitalisierung von Produkten, Dienstleistungen und Produktionsverfahren und gliedert sich in mehrere Programme: 

  • MID-Analyse: KMU mit weniger als 250 Mitarbeitenden erhalten einen Zuschuss für Studien, Recherchen und/oder Beratung im Rahmen eines Innovationsprojekts, die bei Hochschulen und Forschungseinrichtungen in Auftrag gegeben werden, z.B. Machbarkeits- und Werkstoffstudien. 

  • MID-Innovation: KMU mit weniger als 250 Mitarbeitenden erhalten einen Zuschuss für Forschungs- und Entwicklungsprojekte, die bei Hochschulen und Forschungseinrichtungen in Auftrag gegeben werden, z.B. Prototypenbau, Service Engineering oder Konstruktionsleistungen. 

  • MID-Assistent/in: KMU mit weniger als 50 Mitarbeitenden, die Hochschulabsolvent*innen zur Umsetzung eines Innovationsprojekts anstellen, werden durch die anteilige Finanzierung der Lohnkosten unterstützt. 

  • Weiterführende Informationen

Das Förderprogramm go-digital richtet sich an Unternehmen, Startups mit signifikantem Geschäftsbetrieb und Handwerksbetriebe mit weniger als 100 Mitarbeitenden. Durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) autorisierte Beratungsunternehmen unterstützen durch Beratungen zur Vorbereitung und Durchführung von Produktinnovationen und technischen Verfahrensinnovationen. Die Berater*innen übernehmen auch die Antragstellung für Zuschüsse, die Abrechnung und das Berichtswesen. 

Startups, Unternehmen aller Größen sowie Freiberufler*innen können bei der NRW.BANK zinsgünstige Darlehen beantragen. Damit können die Einführung technologisch fortschrittlicher Produkte bzw. Produktionsverfahren sowie die Optimierung bestehender Produkte und Verfahren finanziert werden.

Die NRW.Bank richtet sich mit NRW.BANK.Innovative Unternehmen technologieoffen an innovative und/oder schnell wachsende Unternehmen, Freiberufler*innen und Gründer*innen. Das zinsgünstige Darlehen in der Höhe von mindestens 100.000 Euro und maximal 5 Mio. Euro kann für Investitionsmaßnahmen und/oder Betriebsmittel beantragt werden.

Das FZulG ermöglicht die Beantragung einer Steuerzulage für Ausgaben für Forschung und Entwicklung (FuE) von in Deutschland steuerpflichtigen Unternehmen – unabhängig von Größe, Alter und Branche. 25 Prozent der Personalkosten von Mitarbeitenden in FuE-Projekten werden erstattet. Für FuE-Aufträge, die an Hochschulen und Forschungseinrichtungen vergeben werden, erfolgt eine Rückerstattung von 60 Prozent der Beauftragungskosten. 

Das Programm WIPANO des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) fördert Unternehmen, Hochschulen und Forschungseinrichtungen durch Zuschusszahlungen und gliedert sich in mehrere Förderschwerpunkte: 

Der KMU-Fonds der Europäischen Kommission bietet kleinen und mittleren Unternehmen finanzielle Unterstützung für den Schutz ihrer Rechte des geistigen Eigentums. Dieser impliziert z.B. Marken, Geschmacksmuster, Patente, Unternehmensidentitäten, Produkte, Dienstleistungen und Verfahren.  

Die Fördermöglichkeit endet am 16. Dezember 2022, aber die Mittel sind begrenzt und werden in der Reihenfolge der Antragseingänge vergeben. 

Unternehmen mit weniger als 500 Mitarbeitenden erhalten durch das ZIM des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) Zuschüsse für FuE-Projekte. Unternehmen mit weniger als 1.000 Mitarbeitenden können ebenfalls von dem Programm profitieren, sofern diese mit mindestens einem Unternehmen mit weniger als 500 Mitarbeitenden kooperieren. 

Unternehmen können die geförderten Projekte als Einzelprojekte oder als Kooperationsprojekte mit Forschungseinrichtungen oder anderen Unternehmen durchführen. Darüber hinaus werden das Management und die Organisation von innovativen Unternehmensnetzwerken und internationale Partnerschaften gefördert. 

Zusätzlich können Zuschüsse für Durchführbarkeitsstudien und Leistungen zur Markteinführung (z.B. die Beauftragung eines Marktforschungsinstituts) beantragt werden. 

Mit KMU-innovativ fördert das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) Spitzenforschungsprojekte von Unternehmen mit weniger als 250 Mitarbeitenden in mehreren Technologiefeldern: 

Im Rahmen von gemeinsamen Forschungsvorhaben sind Hochschulen, Forschungseinrichtungen, Verbände und Vereine sowie sonstige Organisationen mit FuE-Interesse und Unternehmen, die nicht die KMU-Kriterien erfüllen, als Antragsteller zugelassen. Entscheidend sind Exzellenz und Innovationsgrad des Projekts sowie hohe Verwertungschancen. 

Projektskizzen können jederzeit eingereicht werden. Bewertungsstichtage für Projektskizzen sind jeweils der 15. April und der 15. Oktober eines Jahres. 

Förderung von betriebswirtschaftlichen Beratungsleistungen

Mit Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) unterstützt das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen (MAGS) Unternehmen ab 10 Mitarbeitenden dabei, mit Hilfe der Potentialberatung ihre Stärken und Schwächen zu ermitteln. Unter Beteiligung der Mitarbeitenden werden betriebsspezifische Lösungen erarbeitet. Im Fokus stehen die Themenfelder Arbeitsorganisation, Kompetenzentwicklung, demografischer Wandel, Digitalisierung sowie Gesundheitsmanagement. 

Zur Sicherung von Arbeitsplätzen und der Leistungsfähigkeit von Unternehmen werden mit Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) externe Beratungsleistungen zu wirtschaftlichen, finanziellen, personellen und organisatorischen Fragen der Unternehmensführung bezuschusst. Antragsberechtigt sind Startups sowie kleine und mittlere Unternehmen und Unternehmen in Schwierigkeiten. 

Förderung von spezifischen neuen Technologien

Die Förderung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) adressiert Technologieunternehmen mit weniger als 250 Mitarbeitenden. Die Beteiligung von Startups aus dem KI-Bereich an Verbundprojekten ist unter bestimmten Voraussetzungen möglich. Im Rahmen von Verbundprojekten sind auch größere Unternehmen, Hochschulen, Forschungseinrichtungen, Verbände, Vereine und Organisationen mit FuE-Interesse antragsberechtigt, soweit sie in der Rolle als Technologielieferant oder Testanwender in die Projekte eingebunden sind. 

Gefördert werden risikoreiche industrielle FuE-Projekte und vorwettbewerbliche Entwicklungsvorhaben zu KI, mit dem Ziel, den Technologietransfer in die praktische Anwendung zu stärken. 

Förderung der Kreativwirtschaft

Die Film- und Medienstiftung NRW hat die Stärkung und Entwicklung der Film- und Medienwirtschaft in NRW zum Ziel. Gefördert werden z.B. Film/Fernsehen und Serien, Games und interaktive Inhalte, Kinos und Hörspiele. 

Die Initiative Musik gGmbH ist die zentrale Fördereinrichtung der Bundesregierung und der Musikbranche für die deutsche Musikwirtschaft. Gefördert werden z.B. Musikproduktionen, Veröffentlichungen und Konzerttourneen für Musiker*innen. 

Mit der Computerspieleförderung soll der Entwicklerstandort Deutschland in seiner internationalen Wettbewerbsfähigkeit gestärkt werden. Das Bundesministerium für Digitales und Verkehr (BMDV) bezuschusst Unternehmen bei der Entwicklung von Prototypen und der Produktion von Computerspielen.  

Das Programm „Creative Europe“ unterstützt Künstler*innen und Kulturschaffende mit internationalen und transnationalen Projekten in Europa. Gefördert werden z.B. Vertriebs- und Verleihfirmen, Produktionsfirmen, VOD-Plattformen, Kinonetzwerke, Trainingsinitiativen, Festivals sowie Unternehmen, die Promotion-Maßnahmen für den europäischen Film durchführen. 

Förderung der Life Sciences

Die Fördermaßnahme GO-Bio des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt innovative Ideen aus den Lebenswissenschaften (Life Sciences). Sie richtet sich an gründungswillige Forscherteams mit 

  • jüngeren, aber in der Forschung bereits erfahrenen Wissenschaftler*innen, 

  • Personen mit mehrjähriger Erfahrung in der Forschung und Entwicklung (FuE) von Unternehmen und 

  • Mediziner*innen mit mehrjähriger Klinikerfahrung. 

Die Förderung setzt in der Frühphase eines FuE-Projekts an. Die innovativen Ideen werden im Zuge einer Unternehmensgründung in kommerzielle Produkte bzw. Dienstleistungen transferiert. Zusätzlich wird das unternehmerische Knowhow der Forschenden gefördert und werden die Teams dabei unterstützt, private Gelder für die Projekte einzuwerben. 

Mit dem Förderprogramm GO-Bio initial unterstützt das BMBF Masterand*innen, Doktorand*innen, Postdoktorand*innen und Berufserfahrene bei der Identifizierung und Entwicklung von FuE-Ansätzen mit erkennbarem Innovationspotential. Es werden Ideen aus den Bereichen „Therapeutika“, „Diagnostika“, „Plattformtechnologien“ und „Forschungswerkzeuge“ gefördert. 

Die Förderung setzt im Stadium von skizzenhaften Verwertungsideen an, für die noch keine patentierte Technologie zur Realisierung vorhanden sein muss.  

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)  fördert mit „START-interaktiv“ Startups in der Spitzenforschung. 

In Modul 1 werden Projektideen von Forschungsgruppen an Hochschulen und Forschungseinrichtungen bezuschusst, die auf die wirtschaftliche Verwertung der Ergebnisse durch eine Ausgründung abzielen. 

In Modul 2 werden risikoreiche Projekte von bereits gegründeten Startups bezuschusst. Förderfähig sind vorwettbewerbliche Vorhaben, die technologieübergreifend und anwendungsbezogen sind, sowie einen direkten positiven Einfluss auf die Innovationsfähigkeit und erwarteten Wettbewerbschancen der Start-ups haben. 

In den Modulen werden Forschungsvorhaben aus diesen Themenfeldern gefördert: 

Horizont Europa ist das Rahmenprogramm der Europäischen Union (EU) für Forschung und Innovation (FuE) für den Zeitraum 2021-2027. Die Förderung der LifeScience durch Horizont Europa erfolgt durch meist jährliche Ausschreibungen im Rahmen der folgenden Fördermaßahmen: 

  

Cluster 1 „Gesundheit“:Das Cluster fördert die Vernetzung der medizinischen Grundlagenforschung mit der klinischen, epidemiologischen, der Umwelt- und der sozioökonomischen Forschung. Ebenfalls gefördert werden digitale Lösungen und Gesundheitssysteme. 

  

Mission „Krebs“:Diese Mission fördert die Forschung für ein tiefer gehendes Verständnis von Krebs und verbesserte Prävention, Diagnose und Therapie für die Optimierung der Lebensqualität der Betroffenen. Zudem soll Erkrankten Zugang zur Krebsbehandlung ermöglicht werden. 

  

Europäische Partnerschaften zu Life Science: Die Partnerschaften haben unter anderem zum Ziel, die Fragmentierung der FuE-Landschaft zu überwinden, Überschneidungen mit nationalen oder regionalen Forschungsaktivitäten zu vermeiden sowie Wettbewerbsfähigkeit und Innovation zu fördern. Mit Bezug auf die Life Sciences sind Partnerschaften zu den folgenden Themen geplant: Gesundheitsinnovationen, Weltgesundheit, Chemie-Risikenabschätzung, medizinische Forschung, Transformation des Gesundheits- und Pflegesystems, personalisierte Medizin, seltene Krankheiten und Antibiotikaresistenz. 

  

IHI – Innovative Health Initiative: Ziel der IHI ist es, zur Schaffung eines EU-weiten Ökosystems für Gesundheitsforschung und -innovation beizutragen, das die Umsetzung wissenschaftlicher Erkenntnisse in Innovationen in den Bereichen Prävention, Diagnostik, Behandlung und Krankheitsmanagement erleichtert. Der Schwerpunkt liegt auf Projekten, an denen der biopharmazeutische, biotechnologische und medizintechnische Sektor beteiligt ist, inkl. Unternehmen, die im digitalen Bereich tätig sind. 

  

Eurostars / EUREKA Ziel: Eurostars richtet sich an forschungstreibende kleine und mittlere, die verstärkt für eine europäische Zusammenarbeit in FuE-Projekten motiviert werden sollen. Eurostars-Projekte sind vorwettbewerbliche technologie- und themenoffene Projekte und dienen zivilen Zwecken. 

  

Europäisches Innovations- und Technologieinstitut (EIT) und EIT Health: Das EIT fördert die „Knowledge and Innovation Communities (KICs)“. Eines der KICs, das EIT Health, wurde zum Thema „Innovation für gesundes Leben und aktives Altern“ als eine der größten Gesundheitsinitiativen weltweit gegründet. Durch die Zusammenarbeit mit führenden Organisationen aus Pharma, Medizintechnik, Kostenträger, wissenschaftlichen Forschungseinrichtungen und Universitäten wird nachhaltig die Gesundheitsversorgung vorangetrieben. 

Förderung von Klimaschutz und Nachhaltigkeit

Ziel der Richtlinie ist es, die Energie- und Ressourceneffizienz im Hinblick auf das Ziel der Treibhausgasneutralität 2045 durch Investitionen zu steigern sowie den Anteil erneuerbarer Energie zur Bereitstellung von Prozesswärme zu erhöhen. 

Gefördert werden: 

  • Querschnittstechnologien 

  • Maßnahmen zur Prozesswärmebereitstellung aus erneuerbaren Energien 

  • Mess-, Steuer- und Regelungstechnik, Sensorik und Energiemanagement-Software  

  • Maßnahmen zur Optimierung des Energie- und Ressourcenbedarfs von Anlagen und Prozessen 

  • Transformationskonzepte. 

Antragsberechtigt sind Unternehmen, Freiberufler*innen, gemeinnützige Organisationen und Contractoren, die Maßnahmen für ein antragsberechtigtes Unternehmen durchführen. 

Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz (BMUV) fördert mit DigiRess Unternehmen, die die Potenziale digitaler Lösungen noch besser nutzen und den Umstieg auf zirkuläre, ressourceneffiziente Produktions- und Wertschöpfungsprozesse schaffen wollen. Die förderfähigen Maßnahmen beziehen sich auf die folgenden drei Schwerpunktthemen:

  • Digitale Optimierung von Produktionsprozessen
  • Digitale Optimierung der Produktgestaltung 
  • Digitale Geschäftsmodelle für ressourceneffiziente und zirkuläre Wertschöpfung
  • Weiterführende Informationen

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert durch die Verknüpfung digitaler Technologien mit Umwelttechnologien die Entwicklung innovativer, nachhaltiger Produkte, Verfahren und Dienstleistungen in den Anwendungsfeldern Wasserwirtschaft, nachhaltiges Landmanagement und Geotechnologie sowie Ressourceneffizienz und Kreislaufwirtschaft. 

Finanziert aus dem Mittel des Europäischen Sozialfonds (ESF) unterstützt das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen (MAGS) durch die Bezuschussung von Beratungsleistungen Unternehmen beim Übergang zum nachhaltigen Wirtschaften. Ziel ist es, Unternehmen dazu zu befähigen, ihre Produkte und Dienstleistungen klima- und umweltpolitisch zu hinterfragen und entsprechend neu auszurichten sowie daraus resultierende Bildungsbedarfe der Beschäftigten zu ermitteln.

Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) fördert in einem themenoffenen und 12 themenspezifischen Programmen Einzel- und Kooperationsprojekte, die einen hohen Beitrag zur Lösung von Umweltproblemen erwarten lassen. Förderfähig sind Projekte von kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) in den Bereichen Umwelttechnik, -forschung und -kommunikation, Natur- und Kulturgüterschutz. 

Unternehmensgründungen und Startups, die auf innovative und wirtschaftlich tragfähige Weise Lösungen für Umwelt, Ökologie und Nachhaltigkeit entwickeln, werden im gesonderten „Green Start-up Programm“ adressiert.  

Das Förderprogramm des Ministeriums für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie des Landes NRW (MWIKE) hat die Umsetzung der Energiewende und die Förderung treibhausgasmindernder Technologien von der Forschung bis hin zur Markteinführung zum Ziel. 

progres.nrw besteht aus den Programmbereichen Research, Innovation, emissionsarme Mobilität, Kraft- Wärmekopplung, Wärme- und Kältenetze, Klimaschutztechnik sowie Markteinführung. 

Die Stadt Köln gewährt mit dem Programm „GRÜN hoch 3“ Zuwendungen für die Begrünung von Dach- und Fassadenflächen sowie für die Entsiegelung und Wiederbegrünung von Böden. Bezuschusst werden bis zu 50 Prozent der förderfähigen Kosten der Begrünungsmaßnahmen von privaten Haus- und Freiflächen sowie gewerblichen Flächen auf dem Stadtgebiet Kölns. 

Antragsberechtigt sind 

  • Eigentümer*innen und Eigentümergemeinschaften, 

  • sonstige Verfügungsberechtigte über ein Grundstück (z.B. Erbbauberechtigte, Mieter*innen, Interessengruppen wie Vereine oder Initiativen) sofern eine Vollmacht der Grundstückseigentümer*in vorliegt, 

  • Kleine und mittlere Unternehmen mit weniger als 250 Mitarbeitenden (Die Stadt Köln behält sich vor, darüber hinaus einmalig Vorhaben von Unternehmen zu fördern, die nicht die KMU-Kriterien erfüllen). 

  • Weiterführende Informationen 

Mit dem Förderprogramm „SmartCity Cologne GO” fördert die Stadt Köln soziale und technologische Innovationen rund um Klimaschutz und Nachhaltigkeit. 

Antragsstellungsberechtigt sind Startups, Unternehmen mit bis zu 20 Mitarbeitenden, Selbständige, Freiberufler*innen, Privatpersonen, juristische Personen, eingetragene oder gemeinnützige Verbände sowie Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe und Schulen. 

Förderfähig sind Projekte, die einem dieser Themenbereiche zuzuordnen sind: 

  • Projekte zur ressourcen-, klimaschonenden und sozialverträglichen Mobilität 

  • Innovative Kommunikationsformate und Angebote zur Bewusstseinsbildung und Wissensvermittlung 

  • Anreizsysteme für nachhaltiges Verhalten  

  • Innovative Kooperations- und Vernetzungsstrukturen und interaktive Mitmachmodelle  

  • Projektwochen/Workshops in Schulen oder Bildungseinrichtungen 

  • Smarte Lösungen zur Aktivierung älterer Menschen  

  • Weiterführende Informationen 

Horizont Europa ist eines der Instrumente, mit denen der Europäische Green Deal und der Circular Economy Action Plan (CEAP) umgesetzt werden sollen. Von besonderer Bedeutung für Kreislaufwirtschaftsthemen sind die folgenden sog. Cluster mit ihren Fördercalls:

 

Cluster 4: Förderung von sauberen und klimaneutralen industriellen Wertschöpfungsketten, Kreislaufwirtschaft und klimaneutralen digitalen Systemen und Infrastrukturen in der Industrie. Dies soll durch innovative Fertigungsprozesse und deren Digitalisierung gelingen. Ebenfalls gefördert werden neue Geschäftsmodelle sowie nachhaltige, fortschrittliche Werkstoffe und Technologien, die den Übergang zur Dekarbonisierung ermöglichen.

 

Cluster 6: Förderung des Schutzes und der Wiederherstellung von Ökosystemen, der Vermeidung des Verlusts von Biodiversität, des nachhaltigen und zirkulären Ressourcenmanagements, der Bioökonomie sowie des Übergangs zu nachhaltigen, gesunden und integrativen Ernährungssystemen.

LIFE ist das Finanzierungsinstrument der EU für Maßnahmen im Umwelt-, Klima- und Naturschutz. Es fördert strategische Projekte zum Erhalt von Biodiversität und Lebensräumen, zur Verminderung von Treibhausgasemissionen und zur Anpassung an den Klimawandel. Ferner sollen die entsprechende Verwaltungspraxis verbessert, Best Practices etabliert und die Sensibilität für Umweltthemen erhöht werden. Unternehmen verschiedenster Größe und öffentliche Institutionen aus den EU-Mitgliedstaaten sind antragsberechtigt.

Förderung von Mobilität und Logistik

Mit dem Förderprogramm verfolgt das Bundesministerium für Digitales und Verkehr (BMDV) das Ziel, Mobilität mit Wasserstoff- und Brennstoffzellen bis 2026 wettbewerbsfähig im Markt zu etablieren. Gefördert werden FuE-Vorhaben bzw. Durchführbarkeitsstudien sowie Innovationscluster im Technologiefeld von Wasserstoff- und Brennstoffzellen, insbesondere im Straßen-, Schienen-, Wasser- und Luftverkehr. 
Antragsberechtigt sind Unternehmen, Gebietskörperschaften, Hochschulen und Forschungseinrichtungen. 

Mit der Förderrichtlinie „mFUND“ fördert das Bundesministerium für Digitales und Verkehr (BMDV) die Konzeption digitaler Geschäftsideen für die Mobilität 4.0 durch datenbasierte Innovationen in den Bereichen Mobilität, Logistik und Infrastruktur. Bezuschusst werden Vorhaben zur Entwicklung digitale Nutzungs- und Vernetzungsmöglichkeiten wie z.B. neue Navigationsdienste, intelligente Reiseplaner oder Wetter-Apps. Startups, Unternehmen und andere Einrichtungen mit FuE-Aufgaben können Zuschusszahlungen beantragen. 

Auf Grundlage der Anschlussförderrichtlinie gewährt das Eisenbahn-Bundesamt (EBA) Unternehmen Zuschusszahlungen für die Reaktivierung, den Neu- und Ausbau und den Ersatz von Gleisanschlüssen und multifunktionalen Anlagen sowie Zuführungs- und Industriestammgleisen. Die geförderten Unternehmen verpflichten sich dazu, bei Ersatz mindestens das bisherige bzw. bei Neubau, Ausbau und Reaktivierung zusätzliches Frachtvolumen über den geförderten Anschluss auf der Schiene zu transportieren. Andernfalls müssen sie den Zuschuss anteilig zurückzahlen. 

Förderprogramme für die Anschaffung von E-Fahrzeugen

 

Förderprogramme für die Anschaffung von Ladeinfrastruktur

 

Förderprogramme für die Anschaffung von E-Lastenfahrrädern

 

Förderung von Umsetzungskonzepten zu Elektromobilität

Das Land NRW bezuschusst Unternehmen, die sich zur Beschaffung von E-Fahrzeugen, dem Aufbau von Ladeinfrastruktur, Flottenmanagement sowie finanziellen und rechtlichen Themen beraten lassen. Gefördert werden bis zu 50 % der Beratungskosten bzw. max. 15.000 €. 

Das Bundesministerium für Digitales und Verkehr (BMDV) bezuschusst die Systemkosten zur Ausrüstung neuer Kraftfahrzeuge sowie zur Nachrüstung von Abbiegeassistenzsystemen in Bestandsfahrzeugen. Bei der Nachrüstung werden auch die externen Einbaukosten gefördert.  

Mit den Förderprogrammen für den Güterkraftverkehr verfolgt das Bundesministerium für Digitales und Verkehr (BMDV) das Ziel, dem Fachkräftemangel in der Branche entgegenzuwirken, die Qualifizierung von Beschäftigten zu unterstützen, die Sicherheit zu erhöhen und die Absenkung des CO²- und Schadstoffemissionsniveaus zu erzielen: 

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) fördert mit dem Programm „IKT für Elektromobilität“ die Entwicklung, Erprobung und intelligente Vernetzung IKT-basierter Lösungskonzepte und innovativer Systemlösungen der Elektromobilität.  

Die spezifische „Richtlinie zur Förderung wirtschaftlicher E-Nutzfahrzeug-Anwendungen und Infrastrukturen“ ist auf folgende Schwerpunkte ausgerichtet: 

  • Kopplung von E-Fahrzeugen, E-Nutzfahrzeugen und Flotten mit Energiemanagementsystemen von Industrie, Gewerbe und Handel

  • technische Lösungen und Anwendungen, die auf Wohnungs-, Haus- oder Quartiersebene netzverträgliche Lademöglichkeiten für Mieter/Eigentümer vor Ort ohne eigenen Stellplatz ermöglichen  

  • hochautomatisierte und autonome Personenbeförderungs- und Cargo-Konzepte im City-, ländlichen und suburbanen Bereich mit Fahrzeugen, die auch höhere, an den fließenden Verkehr angepasste Geschwindigkeiten bewältigen können

  • technische Lösungen und Betriebskonzepte zum Schnellladen von schweren E-Nutz- und Sonderfahrzeugen

  • IKT-basierte Wasserstoff-/Brennstoffzellen-Anwendungen im Nutzfahrzeugsegment

  • Weiterführende Informationen 

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