Der KölnBusiness Förderkompass

Übersicht ausgewählter öffentlicher Fördermaßnahmen und -programme

Finden Sie die passende Förderung für Ihre Digitalisierungs- und Innovationsprojekte sowie für Projekte zu spezifischen Trends und Technologien in Ihrer Branche!

Förderung von Projekten zu Digitalisierung

Das Förderprogramm des Ministeriums für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen (MWIDE) richtet sich an kleine und mittlere Unternehmen (KMU). Der Schwerpunkt liegt auf der (Weiter-)Entwicklung und Digitalisierung von Produkten, Dienstleistungen und Produktionsverfahren. 

Mit dem Gutscheinprogramm MID-Digitalisierung werden KMU mit weniger als 500 Mitarbeitenden bei der Umsetzung von digitalen Lösungen gefördert. 

Mit dem Corona-Sonderprogramm MID-Plus erhalten KMU bei der Weiterführung ihres Dienstleistungsangebots in der Pandemie durch eine bis zum 30. Juni 2021 geltende, erweiterte Förderung Unterstützung. MID-Digitalisierung fördert nun auch die erstmalige Umstellung von bisher physisch stattfindenden Beratungs- und Kursangeboten auf digitale Instrumente sowie die Neuentwicklung entsprechender digitaler Angebote. Zudem wurden für MID-Digitalisierung die Förderquote erhöht.

Das Teilprogramm MID-Assistent/in richtet sich an Unternehmen mit weniger als 50 Mitarbeitenden. Es unterstützt Unternehmen, die junge Hochschulabsolvent*innen anstellen. Ziel ist die Förderung des Technologietransfers, da die Absolvent*innen ihr Wissen in einem Digitalisierungsprojekt einbringen.

Mit den Mittelstand 4.0-Kompetenzzentren stellt das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) ein bundesweites Netzwerk an Beratungsangeboten für den Mittelstand bereit. Die Kompetenzzentren informieren und qualifizieren Unternehmer*innen und Mitarbeitende kostenfrei, vernetzen die KMU untereinander, unterstützen den Technologietransfer in die KMU und stellen in Lern- oder Demonstrationsfabriken praxisnahe Erprobungsmöglichkeiten zur Verfügung. 18 regionale Kompetenzzentren geben Hilfestellung zum Thema Digitalisierung, acht thematische Kompetenzzentren sind Anlaufstellen zu den Themen eStandards, Textil-vernetzt, Planen und Bauen, ITWirtschaft, Usability, Digitales Handwerk sowie Kommunikation.

Mit dem Programm Digital Jetzt fördert das BMWi Unternehmen mit mindestens drei und weniger als 500 Mitarbeitenden (KMU, Startups mit signifikantem Geschäftsbetrieb, das Handwerk und Freiberufler*innen). Um die Potenziale der Digitalisierung auszuschöpfen, können Unternehmen Zuschüsse für Hard- und Software und die Qualifizierung von Mitarbeitenden beantragen. Das Programm läuft bis zum 31. Dezember 2023.

Um die negativen Auswirkungen der Corona-Pandemie zu begrenzen, wird die Förderquote für alle bis zum 30. Juni 2021 eingehenden Anträge um 10 Prozentpunkte angehoben.

Das Förderprogramm go-digital richtet sich an Unternehmen, Startups mit signifikantem Geschäftsbetrieb und Handwerksbetriebe mit weniger als 100 Mitarbeitenden. Damit fördert das BMWi die Beratung zur Digitalisierung von Geschäftsprozessen, zur Erschließung neuer Marktpotenziale (z.B. durch den Online-Handel) und zur Etablierung von IT-Sicherheitsmaßnahmen durch dazu autorisierte Beratungsunternehmen. Die Beratungsleistungen werden mit einer Förderquote von 50 Prozent auf einen maximalen Beratertagessatz von 1.100 Euro gefördert. Die Berater*innen übernehmen auch die Antragstellung für die Fördermittel, die Abrechnung und das Berichtswesen.

Die Förderrichtlinie ist bis zum 31. Dezember 2021 befristet.

Seit Beginn der Corona-Pandemie können Unternehmen außerdem finanzielle Unterstützung für die Beratung zur Einrichtung von Homeoffice-Arbeitsplätze beantragen.

Startups, gewerbliche Unternehmen aller Größen sowie Freiberufler*innen werden mit zinsgünstigen Darlehen gefördert.

Die Förderung des Digitalisierungskredits gilt für Maßnahmen und Investitionsvorhaben in den Bereichen „Digitale Produktion und Verfahren“ (z.B. die Integration von digitalen Kundenschnittstellen an das Produktionsleitsystem), „Digitale Produkte“ (z.B. Aufbau und Verbesserung von digitalen Plattformen) und „Digitale Strategie und Organisation“ (z.B. Entwicklung einer umfassenden Digitalisierungsstrategie).

Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) unterstützt KMU mit weniger als 250 Mitarbeitenden und Freiberufler*innen mit der Finanzierung von Beratungsleistungen für eine zukunftsgerechtere Gestaltung ihrer Personalpolitik. Der Zuschuss wird für einen dreistufigen, beteiligungsorientierten Beratungsprozess gezahlt.

Das Teilprogramm unternehmensWert:Mensch (uWM) fokussiert die Handlungsfelder Personalführung, Chancengleichheit und Diversity, Gesundheit sowie Wissen und Kompetenz. Das Teilprogramm unternehmensWert:Mensch plus (uWM plus) fördert Beratungsleistungen für gemeinsame Lern- und Entwicklungsprozesse von Unternehmensführung und Mitarbeitenden bei der Konzeption von Lösungen für die digitale Transformation.

Das Programm ist bis 30. Juni 2022 befristet.

Gefördert durch das MWIDE bietet der Handelsverband NRW besonders kleinen und mittelgroßen Einzelhandelsunternehmen kostenlose Beratung und Begleitung durch erfahrende Digitalexperten, die sogenannten Digitalcoaches. Die Unterstützung erfolgt durch Schulungen zu Themen wie „Handel 4.0“, Begleitung bei der Konzeption einer passgenauen Digitalisierungsstrategie und Hilfe bei der Suche nach geeigneten Dienstleistern, die Unternehmen umsetzungsorientiert unterstützen.

Förderung von Projekten zu Innovation

Das Förderprogramm des MWIDE richtet sich an KMU. Der Schwerpunkt liegt auf der (Weiter-)Entwicklung und Digitalisierung von Produkten, Dienstleistungen und Produktionsverfahren. Mit dem Gutscheinprogramm MID-Analyse werden Technologieanalysen für Produkt-, Dienstleistungs- und Produktionsinnovationen gefördert, mit dem Gutscheinprogramm MID-Innovation Forschung und Tests von Prototypen bis zur Markt-/Einsatzreife.

Mit dem Corona-Sonderprogramm MID-Plus erhalten KMU bis zum 30. Juni 2021 erhöhte Förderquoten.

Das Teilprogramm MID-Assistent/in richtet sich an Unternehmen mit weniger als 50 Mitarbeitenden. Es unterstützt Unternehmen, die junge Hochschulabsolvent*innen anstellen. Ziel ist die Förderung des Technologietransfers, weil die Absolvent*innen ihr Wissen in einem Innovationsprojekt einbringen.

Mit den Innovationsgutscheinen des BMWI werden externe Management- und Beratungsdienstleistungen zur Vorbereitung und Durchführung von Produktinnovationen und technischen Verfahrensinnovationen bezuschusst. Unternehmen aus Gewerbe und Handwerk mit weniger als 100 Mitarbeitende können durch die Zuschüsse 50 Prozent ihrer Ausgaben für die Beratungsleistung decken. Die Antragsstellung erfolgt durch die durch das BMWi autorisierten Beratungsunternehmen, die förderfähige Beratungsleistungen durchführen.

Die Richtlinie gilt bis zum 31. Dezember 2025.

Startups, gewerbliche Unternehmen aller Größen sowie Freiberufler*innen werden mit dem NRW.Bank.Innovationskredit mit zinsgünstigen Darlehen gefördert.

Förderfähig sind Vorhaben, die die Einführung neuer, technologisch fortschrittlicher Produkte bzw. Produktionsverfahren sowie die wesentliche Verbesserung bestehender Produkte und Verfahren in zukunftsweisenden Technologiefeldern zum Ziel haben. Förderdarlehen können z.B. für Lizenzerwerbe und Messeteilnahmen beantragt werden.

Das FZulG, das am 1. Januar 2020 in Kraft getreten ist, ermöglicht die Beantragung einer Steuerzulage für Ausgaben für FuE von in Deutschland steuerpflichtigen Unternehmen – unabhängig von Größe und Branche. Auch Startups können davon profitieren.

Im Zuge des Corona-Konjunkturpakets hat der Bund die Forschungszulage befristet bis zum 30. Juni 2026 von 500.000 Euro auf 1 Million Euro pro Jahr verdoppelt und die Bemessungsgrenze der Projektkosten von 2 auf 4 Millionen Euro angehoben. Ausgehend von dieser Bemessungsgrundlage werden 25 Prozent der Personalkosten von Mitarbeitenden in FuE-Projekten erstattet. Für FuE-Aufträge, die z.B. an Hochschulen und Forschungseinrichtungen vergeben werden, erfolgt eine Rückerstattung von 60 Prozent des für die Auftragsforschung gezahlten Entgelts.

Die Zulage kann noch rückwirkend für das Wirtschaftsjahr 2020 beantragt werden.

Das Programm WIPANO des BMWi fördert KMU, Hochschulen und Forschungseinrichtungen durch Zuschusszahlungen und gliedert sich in verschiedene Förderschwerpunkte:

  • Öffentliche Forschung – Verwertungsförderung: Förderung für Hochschulen als Einzelantragsteller oder im Verbund sowie Forschungseinrichtungen in einem Verbund mit mindestens einer Hochschule einen Zuschuss zu der Finanzierung des Prozesses der Schutzrechtsanmeldung.
  • Unternehmen – Patentierung: Förderung von KMU und Freiberufler*innen, die erstmals ihre FuE-Ergebnisse durch gewerbliche Schutzrechte sichern wollen bzw. deren letzte Schutzrechtsanmeldung länger als drei Jahre zurückliegt. Die Förderung soll bei der Gewinnung eines Verständnisses des Patentsystems helfen und zur Sensibilisierung hinsichtlich des Nutzens gewerblicher Schutzrechte beitragen.
  • Öffentliche Forschung – Weiterentwicklung von Erfindungen: Förderung für Hochschulen und Forschungseinrichtungen durch Bezuschussung der Verwertungsförderung durch einen qualifizierten externen Dienstleister, der den Transfer und die Vermarktung der Innovation vorantreibt, z.B. durch den Nachweis der Funktionsfähigkeit eines Prototypen.
  • Wissenstransfer durch Normung und Standardisierung: Förderung von Kooperationsprojekten mit mindestens einem öffentlich grundfinanzierten Forschungspartner (Hochschule oder Forschungseinrichtungen) mit Unternehmen. Die Forschungsergebnisse werden für die Normung aufbereitet. Die Frist für die Skizzeneinreichung in dem zweistufigen Verfahren endet am 30. März 2023.
  • Unternehmen – Normung: Förderung von Unternehmen mit weniger als 1.000 Mitarbeitenden, die sich aktiv in nationalen, europäischen und internationalen Normungs- und Standardisierungsgremien beteiligen wollen.

Anträge können laufend bis zum 30. Juni 2023 eingereicht werden.

Unternehmen mit weniger als 500 Mitarbeitenden erhalten durch das BMWi-Programm ZIM Zuschüsse für FuE-Projekte. Unternehmen mit weniger als 1.000 Mitarbeitenden können ebenfalls von dem Programm profitieren, sofern diese mit mindestens einem Unternehmen mit weniger als 500 Mitarbeitenden kooperieren.

Unternehmen können die geförderten Projekte als Einzelprojekte oder als Kooperationsprojekte mit Forschungseinrichtungen oder anderen Unternehmen durchführen. Darüber hinaus werden das Management und die Organisation von innovativen Unternehmensnetzwerken gefördert. Bei Kooperationsprojekten und Netzwerken unterstützt das Programm zusätzlich internationale Partnerschaften.

Zusätzlich können vor der Antragstellung für die Förderung eine Durchführbarkeitsstudie und im Anschluss an die FuE-Projekte Leistungen zur Markteinführung gefördert werden, wie z.B. die Beauftragung eines Marktforschungsinstituts.

Die Richtlinie gilt bis zum 31. Dezember 2024.

Mit der Initiative KMU-innovativ fördert das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) Spitzenforschungsprojekte von KMU mit weniger als 250 Mitarbeitenden in zehn Technologiefeldern:

Im Rahmen von gemeinsamen Forschungsvorhaben (sogenannten Verbundprojekten) sind Hochschulen, Forschungseinrichtungen, Verbände und Vereine sowie sonstige Organisationen mit FuE-Interesse und Unternehmen, die nicht die KMU-Kriterien erfüllen, als Antragsteller zugelassen. Entscheidend sind Exzellenz und Innovationsgrad des Projekts sowie hohe Verwertungschancen. Begünstige Unternehmen erhalten die Förderung als Zuschuss für die Dauer von meistens bis zu drei Jahren.

Projektskizzen können jederzeit eingereicht werden. Bewertungsstichtage für Projektskizzen sind jeweils der 15. April und der 15. Oktober eines Jahres.

Bitte beachten Sie die je nach Technologiefeld variierende Gültigkeitsdauer der Förderrichtlinien.

Förderung der Kreativwirtschaft

Die Aufgabe der Film- und Medienstiftung NRW ist die Stärkung der Film- und Medienwirtschaft sowie die Unterstützung des Film- und Mediennachwuchses in NRW. Zudem treibt sie Standortmarketing und -entwicklung sowie die Präsentation des Medienlandes im In- und Ausland voran. Zu den Gesellschaftern zählen neben dem Land NRW der WDR, das ZDF und RTL. Gefördert werden unter anderem Film/Fernsehen und Serien, digitale Spiele und interaktive Inhalte, Kinos und Hörspiele.

Mit der Computerspieleförderung soll der Entwicklerstandort Deutschland in seiner internationalen Wettbewerbsfähigkeit gestärkt werden. Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) bezuschusst Unternehmen bei der Entwicklung von Prototypen und der Produktion von Computerspielen. Die Höhe des Zuschusses beträgt maximal 50 Prozent der förderfähigen Kosten des Projekts und richtet sich nach der Unternehmensgröße.

Für den ersten Förderaufruf sind Anträge bis zum 31. Dezember 2021 einzureichen. Die Förderrichtlinie ist bis zum 31. Dezember 2023 befristet.

Förderung der Life Sciences

Die BMBF-Fördermaßnahme GO-Bio unterstützt innovative Ideen aus den Lebenswissenschaften (Life Sciences). Sie richtet sich an gründungswillige Forscherteams mit

  • jüngeren, aber in der Forschung bereits erfahrenen Wissenschaftler*innen,
  • Personen mit mehrjähriger Erfahrung in der FuE von Unternehmen und
  • Mediziner*innen mit mehrjähriger Klinikerfahrung.

Die Förderung durch GO-Bio setzt bereits in der Frühphase eines FuE-Projekts an. Die entwickelten Ideen werden im Zuge einer Unternehmensgründung in kommerzielle Produkte und Dienstleistungen transferiert. Zusätzlich wird das unternehmerische Knowhow der Forschenden gefördert und die Teams dabei unterstützt, private Gelder für die Projekte einzuwerben.

Die Richtlinie ist bis 31. Dezember 2026 gültig.

Mit dem Förderprogramm GO-Bio initial unterstützt das BMBF die Identifizierung und Entwicklung von FuE-Ansätzen in den Life Sciences mit erkennbarem Innovationspotential bei der konzeptionellen Ausgestaltung über Machbarkeitsstudien bis zur Überprüfung möglicher Verwertungsoptionen. Es werden vorzugsweise Ideen aus den Bereichen „Therapeutika“, „Diagnostika“, „Plattformtechnologien“ und „Forschungswerkzeuge“ gefördert.

Die Förderung setzt im Stadium von skizzenhaften Verwertungsideen an, für die noch keine patentierte Technologie zur Realisierung vorhanden sein muss. Ebenso muss der Verwertungsweg zum Beginn der Förderung nicht final festgelegt sein. Im Rahmen der Projektbearbeitung soll ein Reifegrad der Forschungsresultate erzielt werden, der eine Weiterführung in andere etablierte Fördermaßnahmen (wie z.B. GO-Bio) ermöglicht.

Gefördert werden Masteranden, Doktoranden, Postdoktoranden und Berufserfahrene.

Projektskizzen können einmal jährlich, jeweils zum 15. Februar, eingereicht werden.

Förderung von Künstlicher Intelligenz

Die Förderung adressiert kleine und mittlere Technologieunternehmen mit weniger als 250 Mitarbeitenden. Die Beteiligung von Startups aus dem KI-Bereich an Verbundprojekten ist unter bestimmten Voraussetzungen möglich. Im Rahmen von Verbundprojekten sind auch größere Unternehmen, Hochschulen, Forschungseinrichtungen, Verbände, Vereine und Organisationen mit FuE-Interesse antragsberechtigt, soweit sie in der Rolle als Technologielieferant oder Testanwender in die Projekte eingebunden sind.

Ziel der Förderung ist es, risikoreiche industrielle FuE-Projekte und vorwettbewerbliche Entwicklungsvorhaben zu KI zu unterstützen, die ohne Förderung nicht oder nur zeitlich verzögert durchgeführt werden könnten. Auf diese Weise sollen KMU beim Technologietransfer aus dem vorwettbewerblichen Bereich in die praktische Anwendung gestärkt werden.

Die Richtlinie gilt bis zum 30. Juni 2021 (Stand März 2021, eine Verlängerung der Geltungsdauer ist möglich).

Förderung von Klimaschutz und Nachhaltigkeit

Das Förderprogramm des MWIDE hat die Umsetzung der Energiewende und die Förderung treibhausgasmindernder Technologien von der Forschung bis hin zur Markteinführung zum Ziel.

progres.nrw besteht aktuell aus den folgenden Programmbereichen:

  • Innovation: Zuschüsse zu Vorhaben der industriellen Forschung und der experimentellen Entwicklung im Energiebereich. Die Richtlinie gilt bis zum 31. Dezember 2023.
  • Research: Zuschüsse für die systematische Untersuchung von Anwendungspotenzialen vorliegender Forschungsergebnisse aus dem Gebiet der Energieforschung. Die Richtlinie gilt bis zum 31. Dezember 2024.
  • Emissionsarme Mobilität: Zuschüsse für Unternehmen, Kommunen und Privatpersonen, unter anderem zum Ausbau von Elektromobilität. Die Richtlinie gilt bis zum 31. Dezember 2025.
  • Wärme- und Kältenetze: Zuschüsse für Unternehmen, die in Wärme- und Kältenetze investieren. Die Richtlinie gilt bis zum 30. Juni 2024.
  • Markteinführung: Zuschüsse für Unternehmen, Kommunen und Privatpersonen, die marktfähige Produkte zur effizienten Umwandlung und sparsamen Verwendung von Energie nutzen. Die Richtlinie gilt bis zum 30. Juni 2021.

Zur Verringerung der Folgen der Corona-Pandemie und zur Stärkung der Zukunftsfähigkeit des Landes beschloss die Landesregierung Soforthilfen für die Wirtschaft zur Unterstützung des Aufbaus einer Circular Economy in NRW. Durch eine höhere Ressourceneffizienz soll der Wirtschaftsstandort NRW klimaschonender und umweltgerechter werden. Zudem wird die Schaffung von Wettbewerbsvorteilen und Arbeitsplätzen angestrebt.

Teil dieses Maßnahmenpakets ist das Sonderprogramm „Kreislaufwirtschaft (Circular Economy) und Ressourceneffizienz“ des NRW-Umweltministeriums. Unternehmen werden mit Zuschüssen bei der kreislauforientierten Gestaltung von Geschäftsabläufen und der Entwicklung neuer Konzepte für die Produktgestaltung gefördert. Außerdem fördert das Land neuartige ressourceneffiziente Technologien bzw. Recyclingtechnologien, die erstmalig großtechnisch zur Anwendung kommen, sowie Beratungen zur Einführung von Ressourceneffizienzstrategien in Unternehmen.

Zu fördernde Projekte müssen bis zum 30. September 2022 abgeschlossen sein.

Das BMVI verfolgt mit dem NIP das Ziel, die Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie im Verkehrssektor und im Energiemarkt wettbewerbsfähig zu etablieren. Gefördert werden Maßnahmen in den folgenden Bereichen:

  • Entwicklung, Marktvorbereitung und Beschaffung von Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie für den Einsatz im Verkehr, insbesondere in Personenkraftwagen, Bussen, Nutzfahrzeugen, Schienenfahrzeugen und als Bordstromversorgung für Schiffe und Flugzeuge,
  • Maßnahmen zur Wasserstoffproduktion aus erneuerbaren Energien,
  • Integration von Wasserstoff in das Kraftstoffportfolio.

Die Förderrichtlinie für Maßnahmen der Marktaktivierung – Schwerpunkt Nachhaltige Mobilität fördert die Markteinführung für Produkte, die zwar die technische Marktreife erzielt haben, jedoch am Markt noch nicht wettbewerbsfähig sind, da die Produktionskosten noch zu hoch sind oder die Infrastruktur zur Treibstoffversorgung und Wartung fehlt. Die Förderung erfolgt als Investitionszuschuss für innovative Produkte im Bereich Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie.

Die Richtlinie gilt bis zum 30. Juni 2021.

Förderung von Mobilität und Logistik

Mit IKT für Elektromobilität IKT für Elektromobilität fördert das BMWi FuE-Vorhaben zu IKT-basierten Elektromobilitätslösungen im Anwendungsbereich Mobilität, Verkehr, Logistik und Energienetze.

Gefördert werden Verbundprojekte zur Digitalisierung der Mobilität, verkehrsträgerübergreifende Sharing-Systeme und neue Mobilitätslösungen, die hoch-automatisierte und autonome Fahrzeuge und die damit verbundenen Technologien wie z.B. KI nutzen.

Antragsberechtigt sind Unternehmen sowie Forschungseinrichtungen. Das BMWi bewertet die Integration von Startups und Scaleups in ein Konsortium, z.B. durch die Vergabe von Unteraufträgen, positiv.

Projektskizzen sind zum 31. März 2021 oder alternativ bis zum 31. Oktober 2021 einzureichen.

Ziel des ENF 2021 des BMVI ist die Senkung des Schadstoffemissionsniveaus. Zudem soll die Fahrzeugproduktion und -zulassung gesteigert werden, nachdem aufgrund der Corona-Pandemie ein deutlicher Rückgang zu verzeichnen war. Durch die Förderrichtlinie wird ein Wirtschaftsimpuls für die Nutzfahrzeugindustrie und das Speditionsgewerbe erwartet.

Deshalb wird die Anschaffung von fabrikneuen LKW, die die Anforderungen der aktuellen Abgasstufe Euro VI erfüllen oder elektro- bzw. wasserstoffbetrieben sind, mit bis zu 15.000 Euro bezuschusst. Aus Gründen der Verkehrssicherheit müssen die neuen LKW zudem über ein Abbiegeassistenzsystem verfügen. Voraussetzung ist, dass gleichzeitig ein alter LKW der Abgasstufen Euro 0 bis Euro V/EEV verschrottet wird.

Zudem wird ein Zuschuss von bis zu 5.000 Euro bzw. maximal 60 Prozent der Kosten für die Anschaffung intelligenter Trailer-Technologien (z.B. Technologien zur Reifendruckmessung) gewährt.

Die Antragsfrist endet am 15. April 2021.

Über die Anträge entscheidet das Bundesamt für Güterverkehr (BAG).

Auf Grundlage der Anschlussförderrichtlinie gewährt das Eisenbahn-Bundesamt (EBA) Unternehmen Zuschusszahlungen für die Reaktivierung, den Neu- und Ausbau und den Ersatz von Gleisanschlüssen und multifunktionalen Anlagen sowie Zuführungs- und Industriestammgleisen. Ziel ist die Verlagerung von Teilen des Güterverkehrs von der Straße auf den umweltfreundlichen Verkehrsträger Schiene. Die geförderten Unternehmen verpflichten sich dazu, bei Ersatz mindestens das bisherige bzw. bei Neubau, Ausbau und Reaktivierung zusätzliches Frachtvolumen über den geförderten Anschluss auf der Schiene zu transportieren. Andernfalls müssen sie den Zuschuss anteilig zurückzahlen.

Die Richtlinie gilt bis zum 31. Dezember 2025.

Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU) fördert mit zwei Förderrichtlinien den Umstieg auf eine klimafreundliche Logistik. Der innerstädtische Verkehr soll entlastet und Schadstoffemissionen reduziert werden. Antragsberechtigt sind Unternehmen, Kommunen, Hochschulen, Vereine und Verbände.

Die Anschaffung von E-Lastenfahrrädern (Lastenpedelecs) und Lastenanhängern mit elektrischer Antriebsunterstützung (E-Lastenfahrradanhänger) mit einer Nutzlast von mindestens 120 Kilogramm für den Lastenverkehr wird mit 25 Prozent der Anschaffungskosten bezuschusst. Förderanträge können bis zum 29. Februar 2024 eingereicht werden.

Zudem werden Zuschüsse für Infrastrukturmaßnahmen zur Errichtung, Nutzbarmachung und Sicherung von Mikro-Depots mit bis zu 40 Prozent der zuwendungsfähigen Ausgaben gezahlt. Projektskizzen sind in den Jahren 2021 bis 2023 jeweils im Zeitraum vom 1. März bis zum 31. Mai einzureichen. Die Richtlinie gilt bis 30. Juni 2024.

Der mFUND des BMVI bezuschusst FuE-Projekte rund um Forschungsvorhaben, die auf die Entwicklung von digitalen datenbasierten Anwendungen für die Mobilität 4.0 abzielen. Zur Bewerbung aufgefordert sind Gründer*innen, Startups, Unternehmen, Hochschulen, Vereine sowie Behörden und Einrichtungen mit FuE-Aufgaben.

Aktuell können Projektskizzen für zwei Förderlinien eingereicht werden:

  • Förderlinie 1 „Ausarbeitung von Projektvorschlägen/Vorstudien“: Im Mittelpunkt stehen Forschungsprojekte, Machbarkeitsstudien und Felduntersuchungen mit ausgeprägtem Datenbezug. Vorhaben müssen die Schwerpunkte Datenzugang, Datenanwendung und/oder Data Governance/Normierung haben. Die Beantragung von Fördermitteln ist fortlaufend und ohne Stichtag möglich.
  • Förderlinie 2 „Angewandte Forschung und Experimentelle Entwicklung“: Der Fokus ist auf verschiedene Themenkomplexe gerichtet, z.B. Dateninnovation für die Bewältigung der Corona-Krise in Mobilität und Logistik und Dateninnovationen für Mobilität und Infrastruktur 4.0 im europäischen Kontext. Bitte beachten Sie die je nach Themenbereich variierenden Einreichungsfristen.

Die Richtlinie gilt bis zum 30. September 2021.

Mit der Förderrichtlinie „Elektromobilität“ unterstützt das BMVI die energieeffiziente, klima- und umweltverträgliche Gestaltung des Verkehrs. Konkret sollen für den Straßenverkehr neue, regenerative Energiequellen erschlossen und so die Abhängigkeit vom Erdöl verringert bzw. die Energiewende im Verkehr vorangetrieben werden.

Ziel des aktuellen Förderaufrufs zur Erstellung kommunaler und gewerblicher Elektromobilitätskonzepte ist eine signifikante Erhöhung batterieelektrischer Fahrzeugzahlen bzw. der Aufbau von elektrischen Fahrzeugflotten und der Ausbau der kommunalen, regionalen und gewerblichen Ladeinfrastruktur.

Antragsberechtigt sind Unternehmen, Forschungseinrichtungen, Hochschulen, Kommunen, öffentliche Einrichtungen und Verbände.

Anträge zur Förderung sind bis zum 17. Mai 2021 einzureichen. Die Förderrichtlinie ist bis zum 30. Juni 2024 befristet.

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