Der KölnBusiness Förderkompass

Übersicht ausgewählter öffentlicher Fördermaßnahmen und -programme

Finden Sie die passende Förderung für Ihre Digitalisierungs- und Innovationsprojekte sowie für Projekte zu spezifischen Trends und Technologien in Ihrer Branche!

Förderung von Digitalisierungs­projekten

Das Förderprogramm des Ministeriums für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen (MWIDE) richtet sich an kleine und mittlere Unternehmen (KMU). Der Schwerpunkt liegt auf der (Weiter-)Entwicklung und Digitalisierung von Produkten, Dienstleistungen und Produktionsverfahren.

Mit dem Gutscheinprogramm MID-Digitalisierung werden KMU mit weniger als 500 Mitarbeitenden bei der Umsetzung von digitalen Lösungen gefördert.

Mit dem Teilprogramm MID-Invest werden erstmalige Investitionen in ausgewählte Hard- und Software und die hierfür notwendige fachmännische Implementierung, Installation sowie ggfs. eine Einweisung bezuschusst. Auch der Kauf entsprechender Lizenzen wird für einen Zeitraum von 12 Monaten gefördert. Antragsberechtigt sind KMU; Solo-Selbstständige sind von der Förderung ausgeschlossen.

Das Teilprogramm MID-Assistent/in richtet sich an Unternehmen mit weniger als 50 Mitarbeitenden. Es unterstützt Unternehmen, die junge Hochschulabsolvent*innen anstellen. Ziel ist die Förderung des Technologietransfers, da die Absolvent*innen ihr Wissen in einem Digitalisierungsprojekt einbringen.

Mit den Mittelstand-Digital Zentren stellt das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) ein bundesweites Netzwerk an Beratungsangeboten für KMU und Handwerksbetriebe bereit. Die Kompetenzzentren informieren, beraten und qualifizieren Unternehmen kostenfrei. Durch Praxisbeispiele, Demonstratoren und Informationsveranstaltungen werden die Vorteile der Digitalisierung erlebbar.

Mit dem Programm Digital Jetzt fördert das BMWK Unternehmen mit mindestens drei und weniger als 500 Mitarbeitenden (KMU, Startups mit signifikantem Geschäftsbetrieb, das Handwerk und Freiberufler*innen). Um die Potenziale der Digitalisierung auszuschöpfen, können Unternehmen Zuschüsse für Hard- und Software und die Qualifizierung von Mitarbeitenden beantragen. Das Programm läuft bis zum 31. Dezember 2023.

Das Förderprogramm go-digital richtet sich an Unternehmen, Startups mit signifikantem Geschäftsbetrieb und Handwerksbetriebe mit weniger als 100 Mitarbeitenden. Durch das BMWK autorisierte Beratungsunternehmen unterstützen zu den Themen

  • Erstellung neuer und Verbesserung bestehender Digitalisierungsstrategien
  • Verbesserung des IT-Schutzniveaus
  • Erhöhung des Anteils digitaler Geschäftsprozesse
  • Steigerung der Datenkompetenz und
  • Verbesserung der digitalen Präsentationsqualität und Reichweite

Die Beratungsleistungen werden mit einer Förderquote von 50 Prozent auf einen maximalen Beratertagessatz von 1.100 Euro gefördert. Die Berater*innen übernehmen auch die Antragstellung für die Fördermittel, die Abrechnung und das Berichtswesen.

Die Förderrichtlinie ist bis zum 30. Juni 2024 befristet.

Startups, gewerbliche Unternehmen aller Größen sowie Freiberufler*innen werden mit zinsgünstigen Darlehen gefördert.

Die Förderung des Digitalisierungskredits gilt für Maßnahmen und Investitionsvorhaben in den Bereichen „Digitale Produktion und Verfahren“ (z.B. die Integration von digitalen Kundenschnittstellen an das Produktionsleitsystem), „Digitale Produkte“ (z.B. Aufbau und Verbesserung von digitalen Plattformen) und „Digitale Strategie und Organisation“ (z.B. Entwicklung einer umfassenden Digitalisierungsstrategie).

Gefördert durch das MWIDE bietet der Handelsverband NRW besonders kleinen und mittelgroßen Einzelhandelsunternehmen kostenlose Beratung und Begleitung durch erfahrende Digitalexperten, die sogenannten Digitalcoaches. Die Unterstützung erfolgt durch Schulungen zu Themen wie „Handel 4.0“, Begleitung bei der Konzeption einer passgenauen Digitalisierungsstrategie und Hilfe bei der Suche nach geeigneten Dienstleistern, die Unternehmen umsetzungsorientiert unterstützen.

Ziel des Förderprogramms ist die Unterstützung des stationären Einzelhandels in NRW bei der Weiterentwicklung des Geschäftsmodells unter Berücksichtigung von Digitalisierungsansätzen. Klein- und Kleinstunternehmen mit weniger als 50 Mitarbeitenden und einem stationären Ladenlokal in NRW sollen so in die Lage versetzt werden, die Chancen der Digitalisierung zu nutzen und im zunehmenden Wettbewerb – insbesondere mit dem Onlinehandel – zu bestehen.

Die maximale Fördersumme von 2.000 € wird als Zuschuss für folgende förderfähige Ausgaben gezahlt:

  • Digitale Tools und Software-Lizenzen zur Erhöhung der Sichtbarkeit im Internet
  • Digitale Kundenberatung: Hardware wie beispielsweise Kameras zur Erstellung von digitalen Inhalten und zur Produkt-Präsentation im Online-Shop, Touchpads, digitale Displays und Spiegel sowie VR-Headsets für stationäre Geschäfte
  • Digitale Kaufabwicklung über fest installierte Abholstationen (click&collect)
  • Digitale Warenwirtschaftssysteme sowie Kassen zum kontaktlosen Bezahlen
  • Weiterbildungsmaßnahmen im Bereich Digitalisierung.

Weiterführende Informationen

Ziel des Förderprogramms des MWIDE ist es, die Zukunftsfähigkeit von besonders von der Corona-Krise betroffenen Branchen zu stärken und die digitale Transformation zu unterstützen. Antragsberechtigt sind Klein- und Kleinstunternehmen mit weniger als 50 Mitarbeitenden aus der gastgewerblichen und touristischen Wirtschaft mit Sitz in NRW.

Die maximale Fördersumme von 2.000 € wird als Zuschuss für folgende förderfähige Ausgaben gezahlt:

  • Website, Kundenservice-Tools wie beispielsweise digitale Tischreservierung oder Bestellung, Online-Shop, Social-Media-Strategie, digitale Displays und Touchpads z.B. zum Bestellen im Restaurant sowie Möglichkeiten für bargeldloses Zahlen
  • Interaktive Kundenberatung über digitale Elemente vor Ort wie beispielsweise VR-Brillen für virtuelle Hotelrundgänge im Reisebüro
  • Suchmaschinenoptimierung
  • Programmierleistung für interaktive Kundenkommunikation (Apps, digitale Gutschein-, Punkte- oder Bon-Systeme).

Weiterführende Informationen

Förderung von Innovationsprojekten

Das Förderprogramm des MWIDE richtet sich an KMU. Der Schwerpunkt liegt auf der (Weiter-)Entwicklung und Digitalisierung von Produkten, Dienstleistungen und Produktionsverfahren. Mit dem Gutscheinprogramm MID-Analyse werden Technologieanalysen für Produkt-, Dienstleistungs- und Produktionsinnovationen gefördert, mit dem Gutscheinprogramm MID-Innovation Forschung und Tests von Prototypen bis zur Markt-/Einsatzreife.

Das Teilprogramm MID-Assistent/in richtet sich an Unternehmen mit weniger als 50 Mitarbeitenden. Es unterstützt Unternehmen, die junge Hochschulabsolvent*innen anstellen. Ziel ist die Förderung des Technologietransfers, weil die Absolvent*innen ihr Wissen in einem Innovationsprojekt einbringen.

Mit den Innovationsgutscheinen des BMWK werden externe Management- und Beratungsdienstleistungen zur Vorbereitung und Durchführung von Produktinnovationen und technischen Verfahrensinnovationen bezuschusst. Unternehmen aus Gewerbe und Handwerk mit weniger als 100 Mitarbeitende können durch die Zuschüsse 50 Prozent ihrer Ausgaben für die Beratungsleistung decken. Die Antragsstellung erfolgt durch die durch das BMWi autorisierten Beratungsunternehmen, die förderfähige Beratungsleistungen durchführen.

Die Richtlinie gilt bis zum 31. Dezember 2025.

Startups, gewerbliche Unternehmen aller Größen sowie Freiberufler*innen werden mit dem NRW.Bank.Innovationskredit mit zinsgünstigen Darlehen gefördert.

Förderfähig sind Vorhaben, die die Einführung neuer, technologisch fortschrittlicher Produkte bzw. Produktionsverfahren sowie die wesentliche Verbesserung bestehender Produkte und Verfahren in zukunftsweisenden Technologiefeldern zum Ziel haben. Förderdarlehen können z.B. für Lizenzerwerbe und Messeteilnahmen beantragt werden.

Die NRW.Bank richtet sich mit NRW.BANK.Innovative Unternehmen technologieoffen an innovative und/oder schnell wachsende Unternehmen, Freiberufler und Gründer. Das zinsgünstige Darlehen in der Höhe von mindestens 100.000 Euro und maximal 5 Mio. Euro kann für Investitionsmaßnahmen und/oder Betriebsmittel beantragt werden.

Das FZulG ermöglicht die Beantragung einer Steuerzulage für Ausgaben für FuE von in Deutschland steuerpflichtigen Unternehmen – unabhängig von Größe und Branche. Auch Startups können davon profitieren.

Im Zuge des Corona-Konjunkturpakets hat der Bund die Forschungszulage befristet bis zum 30. Juni 2026 von 500.000 Euro auf 1 Million Euro pro Jahr verdoppelt und die Bemessungsgrenze der Projektkosten von 2 auf 4 Millionen Euro angehoben. Ausgehend von dieser Bemessungsgrundlage werden 25 Prozent der Personalkosten von Mitarbeitenden in FuE-Projekten erstattet. Für FuE-Aufträge, die z.B. an Hochschulen und Forschungseinrichtungen vergeben werden, erfolgt eine Rückerstattung von 60 Prozent des für die Auftragsforschung gezahlten Entgelts.

Das Programm WIPANO des BMWK fördert KMU, Hochschulen und Forschungseinrichtungen durch Zuschusszahlungen und gliedert sich in verschiedene Förderschwerpunkte:

  • Öffentliche Forschung – Verwertungsförderung: Förderung für Hochschulen als Einzelantragsteller oder im Verbund sowie Forschungseinrichtungen in einem Verbund mit mindestens einer Hochschule einen Zuschuss zu der Finanzierung des Prozesses der Schutzrechtsanmeldung.
  • Unternehmen – Patentierung: Förderung von KMU und Freiberufler*innen, die erstmals ihre FuE-Ergebnisse durch gewerbliche Schutzrechte sichern wollen bzw. deren letzte Schutzrechtsanmeldung länger als drei Jahre zurückliegt. Die Förderung soll bei der Gewinnung eines Verständnisses des Patentsystems helfen und zur Sensibilisierung hinsichtlich des Nutzens gewerblicher Schutzrechte beitragen.
  • Öffentliche Forschung – Weiterentwicklung von Erfindungen: Förderung für Hochschulen und Forschungseinrichtungen durch Bezuschussung der Verwertungsförderung durch einen qualifizierten externen Dienstleister, der den Transfer und die Vermarktung der Innovation vorantreibt, z.B. durch den Nachweis der Funktionsfähigkeit eines Prototypen.
  • Wissenstransfer durch Normung und Standardisierung: Förderung von Kooperationsprojekten mit mindestens einem öffentlich grundfinanzierten Forschungspartner (Hochschule oder Forschungseinrichtungen) mit Unternehmen. Die Forschungsergebnisse werden für die Normung aufbereitet. Die Frist für die Skizzeneinreichung in dem zweistufigen Verfahren endet am 30. März 2023.
  • Unternehmen – Normung: Förderung von Unternehmen mit weniger als 1.000 Mitarbeitenden, die sich aktiv in nationalen, europäischen und internationalen Normungs- und Standardisierungsgremien beteiligen wollen.

Anträge können laufend bis zum 30. Juni 2023 eingereicht werden.

Der KMU-Fonds bietet KMU in der EU finanzielle Unterstützung für den Schutz ihrer Rechte des geistigen Eigentums. KMU können Gutscheine beantragen, die Zugang zu einer Teilerstattung bieten. Der erstattungsfähige Höchstbetrag je KMU beläuft sich auf 750 EUR für Tätigkeiten im Zusammenhang mit Patenten und 1 500 EUR für die übrigen Tätigkeiten.
Die Fördermöglichkeit endet am 16. Dezember 2022, aber die Mittel sind begrenzt und werden in der Reihenfolge der Antragseingänge vergeben.

Unternehmen mit weniger als 500 Mitarbeitenden erhalten durch das BMWK-Programm ZIM Zuschüsse für FuE-Projekte. Unternehmen mit weniger als 1.000 Mitarbeitenden können ebenfalls von dem Programm profitieren, sofern diese mit mindestens einem Unternehmen mit weniger als 500 Mitarbeitenden kooperieren.

Unternehmen können die geförderten Projekte als Einzelprojekte oder als Kooperationsprojekte mit Forschungseinrichtungen oder anderen Unternehmen durchführen. Darüber hinaus werden das Management und die Organisation von innovativen Unternehmensnetzwerken gefördert. Bei Kooperationsprojekten und Netzwerken unterstützt das Programm zusätzlich internationale Partnerschaften.

Zusätzlich können vor der Antragstellung für die Förderung eine Durchführbarkeitsstudie und im Anschluss an die FuE-Projekte Leistungen zur Markteinführung gefördert werden, wie z.B. die Beauftragung eines Marktforschungsinstituts.

Hinweis: In den letzten Monaten ist die Nachfrage nach Förderung aus dem ZIM erheblich gestiegen. Vor dem Hintergrund der begrenzten verfügbaren Mittel und der bereits sehr deutlich verlängerten Bearbeitungszeiten können aktuell vorübergehend keine Anträge und Projektskizzen mehr angenommen werden.

Die Richtlinie gilt bis zum 31. Dezember 2024.

Mit der Initiative KMU-innovativ fördert das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) Spitzenforschungsprojekte von KMU mit weniger als 250 Mitarbeitenden in zehn Technologiefeldern:

Im Rahmen von gemeinsamen Forschungsvorhaben (sogenannten Verbundprojekten) sind Hochschulen, Forschungseinrichtungen, Verbände und Vereine sowie sonstige Organisationen mit FuE-Interesse und Unternehmen, die nicht die KMU-Kriterien erfüllen, als Antragsteller zugelassen. Entscheidend sind Exzellenz und Innovationsgrad des Projekts sowie hohe Verwertungschancen.

Projektskizzen können jederzeit eingereicht werden. Bewertungsstichtage für Projektskizzen sind jeweils der 15. April und der 15. Oktober eines Jahres.

Förderung von betriebswirtschaftlichen Beratungsleistungen

Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) unterstützt KMU mit weniger als 250 Mitarbeitenden und Freiberufler*innen indem es Beratungsleistungen für eine zukunftsgerechtere Gestaltung ihrer Personalpolitik fördert. Der Zuschuss wird für einen dreistufigen, beteiligungsorientierten Beratungsprozess gezahlt.

Das Teilprogramm unternehmensWert:Mensch (uWM) fokussiert die Handlungsfelder Personalführung, Chancengleichheit und Diversity, Gesundheit sowie Wissen und Kompetenz. Das Teilprogramm unternehmensWert:Mensch plus (uWM plus) fördert Beratungsleistungen für gemeinsame Lern- und Entwicklungsprozesse von Unternehmensführung und Mitarbeitenden bei der Konzeption von Lösungen für die digitale Transformation. Mit dem Teilprogramm „Gestärkt durch die Krise“ wird KMU geholfen, eine widerstandsfähige und innovationsbereite Unternehmenskultur zu etablieren, um die Corona-Pandemie und deren Folgen zu meistern sowie auf künftige Krisen besser vorbereitet zu sein. 
Das Teilprogramm „Women in Tech“ begleitet Unternehmen der IT- und Tech-Branche dabei, eine diverse, chancengleiche Unternehmenskultur zu etablieren. Gefördert werden Beratungsleistungen für ein Personalmanagement, durch das Frauen als Mitarbeiterinnen gewonnen und langfristig im Betrieb gehalten werden.

Das Programm ist bis 30. Juni 2022 befristet.

Mit Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) fördert das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen (MAGS) Unternehmen ab 10 Mitarbeitenden dabei, mit Hilfe der Potentialberatung ihre Stärken und Schwächen zu ermitteln. Unter Beteiligung der Mitarbeitenden werden betriebsspezifische Lösungen erarbeitet. Im Fokus stehen die Themenfelder Arbeitsorganisation, Kompetenzentwicklung, Demografischer Wandel, Digitalisierung sowie Gesundheitsmanagement.

Zur Sicherung von Arbeitsplätzen und der Leistungsfähigkeit von Unternehmen werden mit Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) externe Beratungsleistungen zu wirtschaftlichen, finanziellen, personellen und organisatorischen Fragen der Unternehmensführung bezuschusst. Auch Beratungen zu Spezialthemen sowie zur Unternehmenssicherung werden gefördert. Antragsberechtigt sind Jungunternehmen sowie kleine und mittlere Unternehmen und Unternehmen in Schwierigkeiten.

Förderung von spezifischen neuen Technologien

Die Förderung adressiert kleine und mittlere Technologieunternehmen mit weniger als 250 Mitarbeitenden. Die Beteiligung von Startups aus dem KI-Bereich an Verbundprojekten ist unter bestimmten Voraussetzungen möglich. Im Rahmen von Verbundprojekten sind auch größere Unternehmen, Hochschulen, Forschungseinrichtungen, Verbände, Vereine und Organisationen mit FuE-Interesse antragsberechtigt, soweit sie in der Rolle als Technologielieferant oder Testanwender in die Projekte eingebunden sind.

Ziel der Förderung ist es, risikoreiche industrielle FuE-Projekte und vorwettbewerbliche Entwicklungsvorhaben zu KI zu unterstützen, die ohne Förderung nicht oder nur zeitlich verzögert durchgeführt werden könnten. Auf diese Weise sollen KMU beim Technologietransfer aus dem vorwettbewerblichen Bereich in die praktische Anwendung gestärkt werden.

Das BMBF fördert mit dieser Richtlinie Forschungsvorhaben zu neuen Technologien, Methoden und Verfahren für IoT-Sicherheit. Antragsberechtigt sind Unternehmen im Verbund mit Hochschulen und/oder außeruniversitären Forschungseinrichtungen. Die Beteiligung von Start-ups, KMU und mittelständischen Unternehmen wird ausdrücklich erwünscht und positiv berücksichtigt.

Forschungsthemen sind z.B. Entwicklung, Gestaltung, Einführung, Betrieb und Instanthaltung von IoT-Systemen sowie rechtliche Fragen, Standardisierung, Zertifizierung und Normung.

Die Einreichungsfrist für Projektskizzen zum Schwerpunkt Schwerpunkt „Smart Home“ endet am 11. März 2022.

Mit dieser Fördermaßnahme verfolgt das BMBF das Ziel, durch FuE die Arbeitswelten in KMU und mittelständischen Unternehmen zukunftssicher zu gestalten. Gefördert werden Projekte, die zu einer neuen Qualität der Zusammenarbeit, der Kompetenzentwicklung bei den Beschäftigten und der Entstehung zukunftsfähiger Wertschöpfungssysteme beitragen.

Diese drei Themenbereiche zur Arbeitsorganisation und -gestaltung stehen im Fokus:

  • Intelligente Bereitstellung von Wissen bei der Arbeit.
  • Flexible Formen der Zusammenarbeit von Menschen in oder zwischen Unternehmen.
  • Lebenslanger Erwerb von Kenntnissen und Fähigkeiten im Unternehmen

Projektskizzen können bis zum 1. Juni 2022 eingereicht werden.

Förderung der Kreativwirtschaft

Die Aufgabe der Film- und Medienstiftung NRW ist die Stärkung der Film- und Medienwirtschaft sowie die Unterstützung des Film- und Mediennachwuchses in NRW. Zudem treibt sie Standortmarketing und -entwicklung sowie die Präsentation des Medienlandes im In- und Ausland voran. Zu den Gesellschaftern zählen neben dem Land NRW der WDR, das ZDF und RTL. Gefördert werden unter anderem Film/Fernsehen und Serien, digitale Spiele und interaktive Inhalte, Kinos und Hörspiele.

Die Initiative Musik gGmbH ist die zentrale Fördereinrichtung der Bundesregierung und der Musikbranche für die deutsche Musikwirtschaft. Gefördert werden Musikproduktionen, Veröffentlichungen, Konzerttourneen und internationale Touren für Künstler*innen bzw. Bands. Daneben werden Projekte unterstützt, die nachhaltige Rahmenbedingungen für die Entwicklung von Popularmusik und Jazz in Deutschland schaffen, und Fördereinrichtungen für die Popularmusik gestärkt. Zudem erhalten Clubbetreiber*innen Anreize für die Veranstaltung von experimentellen Formaten und Konzerten für Nachwuchskünstler*innen.

Mit der Computerspieleförderung soll der Entwicklerstandort Deutschland in seiner internationalen Wettbewerbsfähigkeit gestärkt werden. Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) bezuschusst Unternehmen bei der Entwicklung von Prototypen und der Produktion von Computerspielen. Die Höhe des Zuschusses beträgt maximal 50 Prozent der förderfähigen Kosten des Projekts und richtet sich nach der Unternehmensgröße.

Für den ersten Förderaufruf sind Anträge bis zum 31. Dezember 2021 einzureichen. Die Förderrichtlinie ist bis zum 31. Dezember 2023 befristet.

Das Programm „Creative Europe“ unterstützt Künstler*innen und Kulturschaffende mit internationalen und transnationalen Projekten in Europa. Es gliedert sich in folgende Teilprogramme:

  • KULTUR: Förderung von Kooperationen, Netzwerke, Plattformen und Literaturübersetzungen
  • MEDIA: Förderung von Vertriebs- und Verleihfirmen, Produktionsfirmen, VOD-Plattformen, Kinonetzwerke, Trainingsinitiativen, Festivals sowie Unternehmen, die Promotion-Maßnahmen für den europäischen Film durchführen.

Förderung der Life Sciences

Die BMBF-Fördermaßnahme GO-Bio unterstützt innovative Ideen aus den Lebenswissenschaften (Life Sciences). Sie richtet sich an gründungswillige Forscherteams mit

  • jüngeren, aber in der Forschung bereits erfahrenen Wissenschaftler*innen,
  • Personen mit mehrjähriger Erfahrung in der FuE von Unternehmen und
  • Mediziner*innen mit mehrjähriger Klinikerfahrung.

Die Förderung durch GO-Bio setzt bereits in der Frühphase eines FuE-Projekts an. Die entwickelten Ideen werden im Zuge einer Unternehmensgründung in kommerzielle Produkte und Dienstleistungen transferiert. Zusätzlich wird das unternehmerische Knowhow der Forschenden gefördert und die Teams dabei unterstützt, private Gelder für die Projekte einzuwerben.

Die Richtlinie ist bis 31. Dezember 2026 gültig.

Mit dem Förderprogramm GO-Bio initial unterstützt das BMBF die Identifizierung und Entwicklung von FuE-Ansätzen in den Life Sciences mit erkennbarem Innovationspotential bei der konzeptionellen Ausgestaltung über Machbarkeitsstudien bis zur Überprüfung möglicher Verwertungsoptionen. Es werden vorzugsweise Ideen aus den Bereichen „Therapeutika“, „Diagnostika“, „Plattformtechnologien“ und „Forschungswerkzeuge“ gefördert.

Die Förderung setzt im Stadium von skizzenhaften Verwertungsideen an, für die noch keine patentierte Technologie zur Realisierung vorhanden sein muss. Ebenso muss der Verwertungsweg zum Beginn der Förderung nicht final festgelegt sein. Im Rahmen der Projektbearbeitung soll ein Reifegrad der Forschungsresultate erzielt werden, der eine Weiterführung in andere etablierte Fördermaßnahmen (wie z.B. GO-Bio) ermöglicht.

Gefördert werden Masteranden, Doktoranden, Postdoktoranden und Berufserfahrene.

Projektskizzen können einmal jährlich, jeweils zum 15. Februar, eingereicht werden.

Das BMBF fördert mit „START-interaktiv“ Start-ups in der Spitzenforschung.

In Modul 1 werden Projektideen von Forschungsgruppen an Hochschulen und Forschungseinrichtungen bezuschusst, die auf die wirtschaftliche Verwertung der Ergebnisse durch eine Ausgründung abzielen.

In Modul 2 werden risikoreiche Projekte von bereits gegründeten Startups bezuschusst. Förderfähig sind vorwettbewerbliche Vorhaben, die technologieübergreifend und anwendungsbezogen sind, sowie einen direkten positiven Einfluss auf die Innovationsfähigkeit und erwarteten Wettbewerbschancen der Start-ups haben.

In den Modulen werden Forschungsvorhaben aus einem dieser Themenfelder gefördert:

Einreichungsfrist für Projektskizzen sind jeweils der 15. Januar und der 15. Juli.

Horizont Europa ist das künftige Rahmenprogramm der Europäischen Union (EU) für Forschung und Innovation (F&I) für den Zeitraum 2021-2027. Die Förderung der LifeScience durch Horizont Europa erfolgt durch meist jährliche Ausschreibungen im Rahmen der folgenden Fördermaßahmen:

 

Cluster 1 „Gesundheit“: Das Cluster fördert die Vernetzung der medizinischen Grundlagenforschung mit der klinischen, epidemiologischen, der Umwelt- und der sozioökonomischen Forschung. Ebenfalls gefördert werden digitale Lösungen und Gesundheitssysteme.

 

Mission „Krebs“: Diese Mission fördert die Forschung für ein tiefer gehendes Verständnis von Krebs und verbesserte Prävention, Diagnose und Therapie für die Optimierung der Lebensqualität der Betroffenen. Zudem soll Erkrankten Zugang zur Krebsbehandlung ermöglicht werden.

 

Europäische Partnerschaften zu Life Science: Die Partnerschaften haben unter anderem zum Ziel, die Fragmentierung der F&I-Landschaft zu überwinden, Überschneidungen mit nationalen oder regionalen Forschungsaktivitäten zu vermeiden sowie Wettbewerbsfähigkeit und Innovation zu fördern. Mit Bezug auf die Life Sciences sind Partnerschaften zu den folgenden Themen geplant: Gesundheitsinnovationen, Weltgesundheit, Chemie-Risikenabschätzung, Medizinische Forschung, Transformation des Gesundheits- und Pflegesystems, Personalisierte Medizin, Seltene Krankheiten und Antibiotikaresistenz.

 

IHI – Innovative Health Initiative: Ziel der IHI ist es, zur Schaffung eines EU-weiten Ökosystems für Gesundheitsforschung und -innovation beizutragen, das die Umsetzung wissenschaftlicher Erkenntnisse in Innovationen in den Bereichen Prävention, Diagnostik, Behandlung und Krankheitsmanagement erleichtert. Der Schwerpunkt liegt auf Projekten, an denen der biopharmazeutische, biotechnologische und medizintechnische Sektor beteiligt ist, inkl. Unternehmen, die im digitalen Bereich tätig sind.

 

Eurostars / EUREKA Ziel: Eurostars richtet sich an forschungstreibende KMU, die verstärkt für eine europäische Zusammenarbeit in F&E-Projekten motiviert werden sollen. Eurostars-Projekte sind vorwettbewerbliche technologie- und themenoffene Projekte und dienen zivilen Zwecken.

 

Europäisches Innovations- und Technologieinstitut (EIT) und EIT Health: Das EIT fördert die „Knowledge and Innovation Communities (KICs)“. Eines der KICs, das EIT Health, wurde zum Thema „Innovation für gesundes Leben und aktives Altern“ als eine der größten Gesundheitsinitiativen weltweit gegründet. Durch die Zusammenarbeit mit führenden Organisationen aus Pharma, Medizintechnik, Kostenträger, wissenschaftlichen Forschungseinrichtungen und Universitäten wird nachhaltig die Gesundheitsversorgung vorangetrieben.

Förderung von Klimaschutz und Nachhaltigkeit

Ziel der Richtlinie ist es, die Energie- und Ressourceneffizienz im Hinblick auf das Ziel der Treibhausgasneutralität 2045 durch Investitionen der Wirtschaft zu steigern sowie den Anteil erneuerbarer Energie zur Bereitstellung von Prozesswärme zu erhöhen.

Gefördert werden:

  • Querschnittstechnologien
  • Maßnahmen zur Prozesswärmebereitstellung aus erneuerbaren Energien
  • Mess-, Steuer- und Regelungstechnik, Sensorik und Energiemanagement-software 
  • Maßnahmen zur Optimierung des Energie- und Ressourcenbedarfs von Anlagen und Prozessen
  • Transformationskonzepte.

Es können je nach Vorhaben Zuschüsse von bis zu 15 Mio. Euro oder Kredite von bis zu 25 Mio. Euro mit Tilgungszuschuss beantragt werden.

Antragsberechtigt sind Unternehmen, Freiberufler*innen, gemeinnützige Organisationen und Contractoren, die Maßnahmen für ein antragsberechtigtes Unternehmen durchführen.

Die Stadt Köln gewährt mit dem Programm „GRÜN hoch 3“ Zuwendungen für die Begrünung von Dach- und Fassadenflächen sowie für die Entsiegelung und Wiederbegrünung von Böden. Bezuschusst werden bis zu 50 Prozent der förderfähigen Kosten der Begrünungsmaßnahmen von wohnungsnahen privaten Haus- und Freiflächen sowie gewerblichen Flächen auf dem Stadtgebiet Kölns.

Ziele sind die Verbesserung des Stadtklimas (z.B. durch die Verringerung der sommerlichen Hitzebelastung), die schadlose Ableitung von Niederschlagswasser bei Starkregen (durch die Zwischenspeicherung von Regenwasser auf Dächern und in Grünflächen) sowie die Erhöhung der Wohn- und Lebensqualität.

Antragsberechtigt sind

  • Eigentümer*innen und Eigentümergemeinschaften,
  • sonstige Verfügungsberechtigte über ein Grundstück (z.B. Erbbauberechtigte, Mieter*innen, Interessengruppen wie Vereine oder Initiativen) sofern eine Vollmacht der Grundstückseigentümer*in vorliegt,
  • Kleine und mittlere Unternehmen mit weniger als 250 Mitarbeitenden

Die Stadt Köln behält sich vor, darüber hinaus einmalig Vorhaben von Unternehmen zu fördern, die nicht die KMU-Kriterien erfüllen.

Das Förderprogramm des MWIDE hat die Umsetzung der Energiewende und die Förderung treibhausgasmindernder Technologien von der Forschung bis hin zur Markteinführung zum Ziel.

progres.nrw besteht aktuell aus den folgenden Programmbereichen:

  • Innovation: Zuschüsse zu Vorhaben der industriellen Forschung und der experimentellen Entwicklung im Energiebereich. Die Richtlinie gilt bis zum 31. Dezember 2023.
  • Research: Zuschüsse für die systematische Untersuchung von Anwendungspotenzialen vorliegender Forschungsergebnisse aus dem Gebiet der Energieforschung. Die Richtlinie gilt bis zum 31. Dezember 2024.
  • Emissionsarme Mobilität: Zuschüsse für Unternehmen, Kommunen und Privatpersonen, unter anderem zum Ausbau von Elektromobilität. Die Richtlinie gilt bis zum 31. Dezember 2025.
  • Wärme- und Kältenetze: Zuschüsse für Unternehmen, die in Wärme- und Kältenetze investieren. Die Richtlinie gilt bis zum 30. Juni 2024.
  • Klimaschutztechnik: Zuschüsse für innovative Technologien für Gebäude, etwa den Einsatz von Photovoltaik sowie Energiesysteme, die mit Wasserstoff arbeiten. Die Richtlinie gilt bis zum 30. Juni 2024.

Zur Verringerung der Folgen der Corona-Pandemie und zur Stärkung der Zukunftsfähigkeit des Landes beschloss die Landesregierung Soforthilfen für die Wirtschaft zur Unterstützung des Aufbaus einer Circular Economy in NRW. Durch eine höhere Ressourceneffizienz soll der Wirtschaftsstandort NRW klimaschonender und umweltgerechter werden. Zudem wird die Schaffung von Wettbewerbsvorteilen und Arbeitsplätzen angestrebt.

Teil dieses Maßnahmenpakets ist das Sonderprogramm „Kreislaufwirtschaft (Circular Economy) und Ressourceneffizienz“ des NRW-Umweltministeriums. Unternehmen werden mit Zuschüssen bei der kreislauforientierten Gestaltung von Geschäftsabläufen und der Entwicklung neuer Konzepte für die Produktgestaltung gefördert. Außerdem fördert das Land neuartige ressourceneffiziente Technologien bzw. Recyclingtechnologien, die erstmalig großtechnisch zur Anwendung kommen, sowie Beratungen zur Einführung von Ressourceneffizienzstrategien in Unternehmen.

Zu fördernde Projekte müssen bis zum 30. September 2022 abgeschlossen sein.

Mit dem Förderprogramm„SmartCity Cologne GO” fördert die Stadt Köln soziale und technologische Innovationen rund um Klimaschutz und Nachhaltigkeit.

Zielgruppe der Fördermaßnahme sind Startups, Unternehmen mit bis zu 20 Mitarbeitenden, Selbständige, Freiberufler*innen, Privatpersonen, juristische Personen, eingetragene oder gemeinnützige Verbände sowie Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe und Schulen.

Förderfähig sind Projekte, die einem dieser Themenbereiche zuzuordnen sind:

  • Projekte zur ressourcen-, klimaschonenden und sozialverträglichen Mobilität
  • Innovative Kommunikationsformate und Angebote zur Bewusstseinsbildung und Wissensvermittlung
  • Anreizsysteme für nachhaltiges Verhalten (z.B. Müllvermeidung, Reduzierung der Lebensmittelverschwendung oder des Energieverbrauchs)
  • Innovative Kooperations- und Vernetzungsstrukturen und interaktive Mitmachmodelle
  • Projektwochen/Workshops in Schulen oder Bildungseinrichtungen
  • Smarte Lösungen zur Aktivierung älterer Menschen (z.B. gesellschaftliches Leben, Gesunderhaltung)

Die Förderung erfolgt durch einen Zuschuss in Höhe von bis zu 80 Prozent der Projektkosten. Die Gesamtprojektkosten dürfen max. 12.500 Euro betragen.

Horizont Europa ist eines der Instrumente, mit denen der Europäische Green Deal und der Circular Economy Action Plan (CEAP) umgesetzt werden sollen. Von besonderer Bedeutung für Kreislaufwirtschaftsthemen sind die folgenden sog. Cluster mit ihren Fördercalls:

 

Cluster 4: Förderung von sauberen und klimaneutralen industriellen Wertschöpfungsketten, Kreislaufwirtschaft und klimaneutralen digitalen Systemen und Infrastrukturen in der Industrie. Dies soll durch innovative Fertigungsprozesse und deren Digitalisierung gelingen. Ebenfalls gefördert werden neue Geschäftsmodelle sowie nachhaltige, fortschrittliche Werkstoffe und Technologien, die den Übergang zur Dekarbonisierung ermöglichen.

 

Cluster 6: Förderung des Schutzes und der Wiederherstellung von Ökosystemen, der Vermeidung des Verlusts von Biodiversität, des nachhaltigen und zirkulären Ressourcenmanagements, der Bioökonomie sowie des Übergangs zu nachhaltigen, gesunden und integrativen Ernährungssystemen.

LIFE ist das Finanzierungsinstrument der EU für Maßnahmen im Umwelt-, Klima- und Naturschutz. Es fördert strategische Projekte zum Erhalt von Biodiversität und Lebensräumen, zur Verminderung von Treibhausgasemissionen und zur Anpassung an den Klimawandel. Ferner soll die entsprechende Verwaltungspraxis verbessert, Best Practices etabliert und die Sensibilität für Umweltthemen erhöht werden. Unternehmen verschiedenster Größe und öffentliche Institutionen aus den EU-Mitgliedstaaten sind antragsberechtigt.

Förderung von Mobilität und Logistik

Mit dem Förderprogramm verfolgt das BMDV das Ziel, Mobilität mit Wasserstoff- und Brennstoffzellen in den nächsten zehn Jahren wettbewerbsfähig im Markt zu etablieren. Gefördert werden FuE-Vorhaben bzw. Durchführbarkeitsstudien sowie Innovationscluster im Technologiefeld von Wasserstoff- und Brennstoffzellen, insbesondere im Straßen-, Schienen-, Wasser- und Luftverkehr.
 

Antragsberechtigt sind Unternehmen, Gebietskörperschaften, Hochschulen und Forschungseinrichtungen.
 

Projektskizzen können jederzeit eingereicht werden. Bewertungsstichtage für Projektskizzen sind jeweils der 30. September und der 31. März eines Jahres.

Ziel der Förderrichtlinie „mFUND“ des Bundesministeriums für Digitales und Verkehr (BMDV) ist die Konzeption digitaler Geschäftsideen für die Mobilität 4.0 durch datenbasierte Innovationen in den Bereichen Mobilität, Logistik und Infrastruktur. Gefördert werden Vorhaben zur Entwicklung digitale Nutzungs- und Vernetzungsmöglichkeiten wie z.B. neue Navigationsdienste, intelligente Reiseplaner oder hochpräzise Wetter-Apps. Förderschwerpunkte sind die Bereiche „Datenzugang“, „Datenbasierte Anwendungen“ und „Daten-Governance“.

Startups, Unternehmen und andere Einrichtungen mit FuE-Aufgaben können Zuschusszahlungen in der Höhe von bis zu 200.000 Euro für Projekte mit einer Laufzeit von bis zu 24 Monaten beantragen.

Auf Grundlage der Anschlussförderrichtlinie gewährt das Eisenbahn-Bundesamt (EBA) Unternehmen Zuschusszahlungen für die Reaktivierung, den Neu- und Ausbau und den Ersatz von Gleisanschlüssen und multifunktionalen Anlagen sowie Zuführungs- und Industriestammgleisen. Ziel ist die Verlagerung von Teilen des Güterverkehrs von der Straße auf den umweltfreundlichen Verkehrsträger Schiene. Die geförderten Unternehmen verpflichten sich dazu, bei Ersatz mindestens das bisherige bzw. bei Neubau, Ausbau und Reaktivierung zusätzliches Frachtvolumen über den geförderten Anschluss auf der Schiene zu transportieren. Andernfalls müssen sie den Zuschuss anteilig zurückzahlen.

Die Richtlinie gilt bis zum 31. Dezember 2025.

Förderprogramme für die Anschaffung von E-Fahrzeugen

 

Förderprogramme für die Anschaffung von Ladeinfrastruktur

 

Förderprogramme für die Anschaffung von E-Lastenfahrrädern

  • Das Land NRW fördert im Rahmen der „Förderung von elektrischen Lastenfahrrädern“ den Kauf von Elektrolastenfahrrädern mit 30 % des Kaufpreises bzw. max. 2.100 €. Voraussetzung sind eine Nutzlast von mindestens 70 kg und ein verlängerter Radstand oder eine Transportvorrichtung.
  • Der Bund fördert im Rahmen der „Förderung von E-Lastenfahrrädern“ die Anschaffung von Rädern ab einer Nutzlast von 120 kg mit 25 % des Kaufpreises bzw. max. 2.500 €.

 

Förderprogramm für Beratungsleistungen zu Elektromobilität

Das Land NRW bezuschusst im Rahmen der „Förderung von Umsetzungsberatungen und -konzepten“ Unternehmen, die sich zur Beschaffung von E-Fahrzeugen, dem Aufbau von Ladeinfrastruktur, Flottenmanagement sowie finanziellen und rechtlichen Themen beraten lassen. Gefördert werden bis zu 50 % der Beratungskosten bzw. max. 15.000 €.

Gemäß der Förderrichtlinie für die Ausrüstung von Kraftfahrzeugen mit Abbiegeassistenzsystemen bezuschusst das BMVI eine Ausrüstung neuer Kraftfahrzeuge sowie die Nachrüstung von Abbiegeassistenzsystemen in Bestandsfahrzeugen. Bei der Nachrüstung werden System- und externe Einbaukosten, bei der Ausrüstung von Neufahrzeugen die Systemkosten gefördert. Unfälle beim Abbiegen sollen verringert, die Verkehrssicherheit erhöht sowie Rad- und Fußverkehr stärker als Alternativen zum motorisierten Individualverkehr wahrgenommen werden.

Das Förderprogramm endet am 31. Dezember 2024.

Mit den Förderprogrammen für den Güterkraftverkehr verfolgt das BMVD in der Branche das Ziel, dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken, die Qualifizierung von Beschäftigten zu unterstützen, die Sicherheit zu erhöhen und die Absenkung des CO2- und Schadstoffemissionsniveaus zu erzielen:

Das BMWK-Technologieprogramms „IKT für Elektromobilität“ fördert die Entwicklung, Erprobung und intelligente Vernetzung IKT-basierter Lösungskonzepte und innovativer Systemlösungen der Elektromobilität.

Die Richtlinie zur Förderung wirtschaftlicher E-Nutzfahrzeug-Anwendungen und Infrastrukturen ist auf folgende Schwerpunkte ausgerichtet:

  • IKT-basierte Systemansätze und Anwendungen zur Verknüpfung gewerblicher Elektromobilität mit fortschrittlichen Energie-, Logistik- und Liegenschaftsinfrastrukturen,
  • hochautomatisierte und autonome Personenbeförderungs- und Cargo-Konzepte im City-, ländlichen und sub-urbanen Bereich,
  • Fahrzeugkommunikation und Daten sowie Plattform- /App-basierte Anwendungen,
  • neue Ladeinfrastruktur-Lösungen speziell für schwere E-Nutzfahrzeuge und
  • IKT-basierte Wasserstoff- und Brennstoffzellen-Anwendungen im Nutzfahrzeugsegment.

Projektskizzen können einmal jährlich, jeweils zum 15. September, eingereicht werden.

Sie haben noch nicht die passende Förderung gefunden? Eine Übersicht über alle Förderprogramme von Bund, Land und der Europäischen Union mit detaillierten Informationen finden Sie in der Förderdatenbank des Bundes.

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