Neue Unterstützung für Logistik und Großhandel in Köln

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Magazin - KölnBusiness Wirtschaftsförderung
Köln ist ein herausragender Logistik-Standort mit Schifffahrt, Frachtflughafen und Güterverkehr
© Adobe Stock, Hildebrand

Katja Wittke verstärkt seit August 2020 den Bereich Business Development der KölnBusiness und kümmert sich dort um den Leitmarkt Logistik und Großhandel. Die langjährige Verkehrs- und Logistikexpertin erklärt im Interview, welche Potentiale sie für den Logistik-Standort Köln sieht.

 

Welche Vorteile hat der Logistik-Standort Köln?

Nicht nur der Rhein macht Köln schon immer zur Handelsmetropole, sondern auch die zentrale Lage im Herzen Europas und als Tor zu einem einzigartigen Binnenraum. Durch die räumliche Nähe sind Nordrhein-Westfalen, Belgien, die Niederlande und Luxemburg wirtschaftlich eng miteinander verbunden. Köln ist daher Drehkreuz für den nationalen und internationalen Warenverkehr. Die Stärke des Logistik-Standortes Köln basiert auf seiner Zentralität und der Erreichbarkeit über alle relevanten, multimodal miteinander verknüpften Verkehrsträger: Flughafen Köln/Bonn, die Kölner Häfen, die KV Terminals Eifeltor und Köln-Nord. Diese Standortfaktoren sind Grundlage eines dichten Netzes aus wettbewerbsfähigen Logistikfirmen in und um Köln, deren Angebote von Industrie und Handel in Anspruch genommen werden.

 

Wo liegen die Herausforderungen?

Die Herausforderungen werden wie auch sonst im Leben durch die Stärken verursacht. So hat Köln kaum genug Flächen für die große Nachfrage von Logistikfirmen, die sich hier ansiedeln möchten. Aufgrund der Lage Kölns im Schnittpunkt dreier wichtiger transeuropäischer Güterverkehrsmagistralen ist zudem der Kölner Autobahnring mit seinen Brücken und Autobahnen vom Transitverkehr stark nachgefragt. Dies wirkt sich auf die Gesamtbelastung der Straßeninfrastruktur in und um Köln aus. Und ganz wichtig: Als Großstadt und Handelsmetropole, die auch lebenswert für Bürger, Konsumenten und Pendler sein soll, liegt eine weitere Herausforderung in einem funktionierenden Wirtschaftsverkehr in Köln, also in der städtischen Logistik.

 

Wie hilft KölnBusiness dabei, den Logistik-Standort Köln auszubauen?

Meine Aufgabe mit dem Leitmarkt Logistik und Großhandel ist es, verschiedene Akteure zu vernetzen, Projekte zu initiieren und dafür zu sorgen, dass der Logistikstandort Köln zukunftsfähig bleibt. So bringe ich unterschiedliche Partner für innovative Logistik- und Verkehrsprojekte zusammen mit dem Ziel, neue Geschäftsmodelle anzuregen - sei es auf dem Gebiet der Flächennutzung, dem Einsatz neuer Technologien oder in der Entwicklung neuer Business Modells. Als 100%ige städtische „Tochter“ arbeite ich zudem in Kooperation mit der Verwaltung an der Umsetzung übergeordneter urbaner oder regionaler Verkehrs- und Logistikstrategien. Fokusthemen sind derzeit nachhaltige Straßenverkehrsvermeidungskonzepte, Digitalisierung und die Neuordnung von Lieferketten.

 

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